Anmerkung: Das grundlose Löschen von Beiträgen ist wohl jetzt auch schon Shopware-Politik? Mit sachlicher Kritik sollte man ungehen können und sich vor allem annehmen.
Du kannst jede Form von Kritik gerne hier äußern - und das wird definitiv nicht gelöscht, siehe die zahlreichen Beiträge hier. Der neue Thread ist für konkrete Fragen von ernsthaft interessierten und möglicherweise verunsicherten Shopbetreibern.
Viele Grüße
Darf ich die Kritik äußern, dass dein Post mit dem Link zur Q&A anfänglich noch von „Gelaber und Gemecker“ geredet hat, du ihn aber kurz darauf selbst editiert hast? Ihr scheint nicht besonders viel Verständnis für diese „möglicherweise verunsicherten Shopbetreiber“ zu haben.
Kritik sollte man sich annehmen und nicht löschen. Wenn Beiträge verschwinden, schränkt man auch die Meinungsfreiheit ein.
Ein Link auf den Blogbeitrag und diesen langatmigen Shopcast ist alles? Dafür hat man mehrere Tage gebraucht? Peinlich.
Das ist dann wohl der letzte Dolchstoss in Richtung Community und ein Ende der Planbarkeit mit Shopware. Daraus kann nun jeder Händler für sich seine Schlüsse ziehen.
Das sicher nicht, aber man sollte vielleicht einmal überlegen, dass die Händler, teils sicher auch Partner und Agenturen, das Verhalten von Shopware ihnen gegenüber inzwischen wiederholt ähnlich empfinden könnten: unfassbar unfair, respektlos und schlichtweg falsch. Beides ist IMHO legitim.
Ja danke für das Löschen meines Beitrages. So führt das sicherlich nicht zum Ziel @ SW AG und @ mods
Habt ihr noch eine Kopie von meinem Beitrag? Hatte ich vergessen vorher zu sichern …
Edit:
Nachfolgend mein Beitrag, den ich nur ohne meine Hintergründe zu den Fragen posten dürfte. Ich werde allerdings keine Fragen ohne Kontext stellen.
Vielleicht bekommen wir dennoch Antworten darauf oder es findet sich jemand, der diese Fragen wohlwollend gegenüber SW AG nochmals stellt. Ich werde an diesem anderen Thread in dieser restriktiven Form nicht teilnehmen.
Die Übertragung der Daten ist das Eine. Auf die Speicherung der Daten wird nicht eingegangen.
- Welche Daten werden in welcher Form gespeichert?
- Für welchen Zeitraum bleiben welche Daten gespeichert?
- Wer hat Zugriff auf diese Daten?
- Als Beispiel: Hat Sales Zugriff auf eine Umsatzhistorie und kann damit weniger Rabatt gewähren, weil eine Umsatzsteigerung erkennbar ist?
Nun sollen ja Open Source Nutzer unter dem Deckmantel der „Fairness“ gläsern gegenüber SW AG werden, um grundlegende und großteils ohnehin schon kostenpflichtige Funktionen weiterhin nutzen zu können.
- Wann wird Shopware AG im Gegenzug gläserner? Öffentliche Quartal Reports zu Installationen, Umsätze mit Plänen und Plugin Store, etc.?
Die Website ist zu den Preisen extrem intransparent. Alles läuft auf ein individuelles zeitlich befristetes Angebot raus. Das war früher für eine Enterprise Edition ja noch verständlich. Aber nicht für ein eigentliches Produkt von der Stange.
- Wann erhalten wir eine Auswertung darüber, welche Preisspannen wirklich in der Realität für einzelne Pläne bezahlt werden? Bspw. Violin Plot etc.
- Gibt es konkrete Pläne, um am unteren Ende der Pläne (gemeint Pakete) eine Anpassung vorzunehmen?
Bspw. deutlich mehr Features in Rise und oder einen weiteren Plan unterhalb von Rise mit ebenfalls attraktiverem Preis/Leistungsverhältnis. Idealerweise dieses Mal abgestimmt mit der Community.
Werden die Kommentare auf youtube erst nach Freischaltung gezeigt oder wurde ich blockiert?
Falls sich deine Frage auf das shopcast.fm Video bezieht, dann musst du shopcast.fm fragen. Meinem Wissen nach gibt es keine Verbindung zwischen shopcast.fm und Shopware.
Danke für den Hinweis, das war mir nicht bewusst. Lese gerade den Hinweis auf deren Website: " Wir alle haben einen Shopware-Hintergrund. Dennoch versuchen wir, neutral und unabhängig zu bleiben. "
Keine Verbindung würde ich das trotzdem nicht nennen, zumal Shopware hier im Forum das Video verlinkt hat.
Hm, es gibt kein gültiges Impressum auf der Seite, der E-Mail-Link führt zu einem 404er und die Datenschutzerklärung wirkt sehr kurz. Im Youtube-Kanal das gleiche Bild.
shopcast.fm ist kein Projekt von Shopware, wurde jedoch aufgrund der aktuellen Thematik hier verlinkt - insbesondere da auch Niklas, ein sehr bekanntes Gesicht im Shopware Universum, mit am Tisch sitzt und nicht nur seine Meinung teilt, sondern auch viele Infos und Einschätzungen liefert.
Viele Grüße
Du wirfst den Forennutzern das vor, aber trifft das gleiche nicht auch auf die Mods zu?
Warum wird das aus dem „Q&A zur Fair Usage Policy und geänderten AGB vom 24.03.2025“ Thread gelöscht?
Auch mein weitere Post bzgl. was denn Fair-Use ist, wenn es individuelle Absprachen gibt & es anscheinend einen Need gibt, wenn alle nachfragen?
Update: Das wurde jetzt auch gelöscht, langsam wirds lächerlich…
Hab mir gerade die bisherigen AGB angeschaut:
Interessante Punkte:
- 2.2.8 Die Zustimmungsfiktion findet keine Anwendung
- 2.2.8.2. bei Änderungen, die die Hauptleistungspflichten des Vertrags und die Entgelte für Hauptleistungen betreffen oder
- 2.2.8.3. bei Änderungen, die dem Abschluss eines neuen Vertrags gleichkommen, oder
- 2.4.1. SHOPWARE hat das Recht, die versprochenen Leistungen zu ändern oder hiervon abzuweichen, wenn die Änderung oder Abweichung unter Berücksichtigung der Interessen von SHOPWARE für den Kunden zumutbar ist.
- 2.4.2. Zumutbar ist die Änderung oder die Abweichung, wenn der Kunde nicht schlechter oder bessergestellt oder von der Leistung nicht wesentlich abgewichen wird.
[Verschoben]
Vielen Dank für deine ausführlichen Antworten und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast. Im Folgenden möchte ich einige Punkte aus meiner Sicht ergänzen und genauer erläutern, um meinen Standpunkt noch deutlicher darzustellen.
Es besteht ein Interessenkonflikt, da in den kostenpflichtigen Shopware-Plänen Funktionen enthalten sind, die von meinen bisherigen Kunden nicht genutzt werden – insbesondere wenn kostengünstigere Plugin-Mietmodelle zur Verfügung stehen. Beispielsweise könnte ein integrierter Form Builder oder Blog im Shopware Commercial Plugin dazu führen, dass Kunden ihre eigenen Mietverträge kündigen, um Kosten zu sparen. Daher bat ich um die Option, einen alternativen Plan ohne Shopware-Support und ohne das Shopware Commercial Plugin anzubieten – eine Möglichkeit, die leider verneint wurde.
Auch ich empfinde dieses Vorgehen als wenig partnerschaftlich, da Shopware dadurch das Risiko eingeht, zahlende Kunden zu verlieren, was sich negativ auf meine Umsätze auswirkt. Zum einen führt das Shopware Commercial Plugin zu Einsparungen bei den Mietlizenzen, zum anderen wird der Zugang meiner Kunden zum Community Store eingeschränkt. Dabei sollte der Community Store als eigenständige, rentable Einnahmequelle ausreichend sein, um beispielsweise die Weiterentwicklung der Community Edition zu finanzieren.
Wie bereits erwähnt, besteht aktuell auch kein dringender Bedarf seitens der Shopbetreiber, das Shopware Commercial Plugin oder den zugehörigen Support zu nutzen. Wenn es um faire Bedingungen geht, wäre es angemessen, ein transparentes und einheitliches Angebot zu schaffen, anstatt individuelle Konditionen in persönlichen Gesprächen zu verhandeln – dies fördert ein verständlicheres und faires Miteinander.
Vielen Dank für diese Information. Allerdings erscheint die Angabe von 5 % CE-Kunden mit einem GMV von über 1 Mio. € als ungenau, da unklar bleibt, ob ausschließlich produktive Umgebungen berücksichtigt wurden. Zudem legen viele Unternehmen großen Wert auf Datenschutz und verzichten daher oft auf einen entsprechenden Opt-In.
Angesichts der jüngsten Änderungen bei Shopware – insbesondere der Einführung kostspieliger Mietpläne und der Umstellung auf Mietlizenzen für Plugins – haben viele Shopbetreiber auf diese Modelle verzichtet. In diesem Kontext stellt die Kombination aus der Nutzung der Community Edition und dem Zusatz von Plugins derzeit die wirtschaftlich tragbarste Alternative dar. Es ist jedoch bedenklich, dass verpflichtende AGBs, wie etwa das Tracking von GMV-Daten, als Bestandteil einer „Fair Use Policy“ gerechtfertigt werden, obwohl hier primär wirtschaftliche Interessen verfolgt werden. Ohne konkrete Zahlen ist anzunehmen, dass mit diesem Ansatz beträchtliche Gewinne erzielt werden könnten.
Ich habe mir die alten AGB angesehen. Dort gab es keine Definition bzgl. der automatischen Gültigkeit von neuen AGB.
Die Zustimmungsfiktion greift auch nicht, da die von euch definierten Ausschlüsse greifen würden. Ein Opt-In hat ebenso nicht stattgefunden.
Warum sollten die alten AGB dann nicht mehr gelten & die darunter getätigten Subscriptions nicht mehr geliefert werden?
Wir können hier keine rechtliche Beratung leisten. Schreib es am besten auf, pack es in eine E-Mai und schick es an den betreuenden Partnermanger oder Sales-Menschen mit der Bitte um Weiterleitung an Legal.
Für meine rechtliche Beratung ist meine Anwältin zuständig, die meinte, dass ich das doch mal offen fragen soll.
Das individuelle Gespräch hatten meine Kunden - das Resultat:
Ich soll mich nach einer Shopware-Alternative umsehen bzw. mit Plugin-Herstellern in Kontakt treten ob diese Interesse haben diese abseits des Stores zu vertreiben. Darüber hinaus wurde mir vorgeschlagen, gekaufte Plugins, sofern diese nicht mehr funktionieren, einfach anzupassen.
Schade, dass es nur 5% „treue CE-Kunden“ sind und Shopware natürlich keinen wirtschaftlichen Grund hat um auf diese ernsthaft zuzugehen.
Die Plugin-Hersteller werden sicher ein „paar“ Kunden verlieren … bleibt abzuwarten wie diese Partnerschaften in Zukunft aussehen werden, vielleicht sind ein „paar“ auch die Existenzgrundlage.