Durch die Hintertür zum Shopware Plan

kann doch jeder selbst lesen:

Finde das ganze unausgereift. Als ob shopware schnell die Umsatzziele für Investoren erreichen müsse.
Hätten man sich wirklich gedanken gemacht, hätte man einen neuen Plan für diesen Zweck erstellt.
Alle die, die aktuell davon betroffen sind, benötigen IMHO kein:

  • Hosting
  • Support
  • AI Features

Die AGB sind einfach aus Word reingepastet (siehe MsoNormal Klassen), keinerlei mühen gemacht, um es ordentlich zu formatieren.
Hier wird die Kuh gemolken - beim letzten mal hats ja auch geklappt…
Die Fairness ist einseitig bei Shopware, den Fairen nutzen von uns sehe ich nicht. Wir zahlen ja bereits Geld für die Erweiterungen, die wir über den Store verwenden. Jetzt sollen wir dafür zahlen, dass wir den Store verwenden?

Hier hatte ich bzgl. dem damaligen Premium angemerkt, dass ein Agentur-Plan gut wäre, denn Service / Support wäre nicht notwendig. Damals hatte man sich für den Input bedankt & wolle es mit einbringen. Daher ist das nicht gänzlich unbekannt…

Aber krass finde ich, dass man von heute auf morgen keinen Zugriff auf seinen Account hat, um Rechnungen etc. zu erhalten.
Wäre das nicht hoher aufwand für Shopware, wenn wir jetzt alle per Mail beim Support danach fragen würden?

Schade, dass es weiter abwärts geht.

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Das schlimme daran ist doch auch das man zu den Mietlizenzen gezwungen wurde, das es keine Alternative mehr gab, lassen wir die teilweise unverschämten Preissteigerungen mal außen vor, dies wurde ja schon ausführlich hier im Forum diskutiert.

Nun ist es aber so das man inzwischen alles auf Mietlizenzen umstellen musste, diese aber mit Kündigung der Lizenz die weitere Nutzung verbieten. Eine weitere Nutzung (ohne Updatemöglichkeit) zum aktuellen Pluginstatus zum Kündigungsstand ist ausgeschlossen. Bedeutet man muss es deinstallieren und alle entsprechenden Features aufgeben, unabhängig davon ob man schon X Jahre dieses Mietplugin bezahlt hat.

So, nun kommen wir zu dem Punkt das den betroffenen CE Versionen der Zugang zum Shopwarestore verwehrt wird wenn sie sich nicht den neuen Vorgaben unterwerfen und für die CE anfangen zu bezahlen. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, das wenn man diesem nicht zustimmt, man keine Plugins mehr nutzen kann die über den Shopwarestore gemietet sind und man diese dann umgehend deinstallieren muss.
Dies hat wirklich einen komischen Beigeschmack, gerade wenn man berücksichtigt das die 6er Version so stark abgespeckt wurde und man sich dort nur noch auf die Kernfunktion fokussiert hat. Alles andere kann man ja durch Plugins nachbessern auf die eigenen Bedürfnisse.

Eigentlich müsste man darüber lachen so wie das hier durch die Hintertür alles reingeflattert kommt, wenn diese Entwicklung denn mal nicht so traurig wäre.

Auf der anderen Seite muss man nur nach links und rechts schauen was hier in den letzten 2 Jahren auf dem Markt los ist. Stichworte wie Afterbuy, JTL usw.. überall wo Investoren einsteigen geht es leider in die selbe Richtung.

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gmv plugin verusacht fehler

RecursiveDirectoryIterator::__construct(/www/htdocs/w01bb3be/var/cache/.!!YgW/pools/app/cBfX2uIErb/+): Failed to open directory: No such file or directory

super noch nichtmal dasfunkt vernüftig

Lösche einmal deinen Cache, dann sollte der Fehler behoben sein.

der fehler kommt aber immer wieder :enraged_face:
diese scheisse fliegt raus es nerft einfach nur
cache hab ich schon etliche male gelöscht

Es ist halt schwierig, noch irgendein System zu empfehlen, wo nicht absehbar ähnliche Entwicklungen und Probleme für die Händler entstehen können. Ob Magento, OXID oder nun Shopware, es läuft alles nach einem ähnlichen Schema ab, dass man potentiell bei „shopify-artigen“ Konditionen landet, ob selbst gehostet oder nicht. Bei Gambio ist als Teil der ECOMMERCE ONE AcquiCo GmbH die nächste Aggregation absehbar, die irgendwann für sog. Investoren interessant sein könnte. Aktuell fiele mir deshalb nur modified-shop als Option ein, potentiell in den nächsten 3-5 Jahren keine bösen Überraschungen zu erleben.

Oder kennt jemand weitere Alternativen / Vorschläge?

AI Features braucht keinner ist nur neuer schie schie
es nerft einfach nur noch ständig was neues

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Kritische Betrachtung der aktuellen „Fair Use Policy“

Auch ohne alle zugrunde liegenden Fakten zu kennen, stellen sich grundlegende Fragen zur Berechtigung der derzeitigen Regelungen:

  • Investition in die Community Edition:
    Wie viel Netto-Arbeitszeit fließt in die Weiterentwicklung der Community Edition?
  • Umsatzsituation:
    Wie hoch sind die Einnahmen aus dem Plugin-Store sowie aus den kostenpflichtigen Plänen?
  • Kundenbetroffenheit:
    Auf welcher Basis wird die Aussage getroffen, dass lediglich 5 % der Kunden von der „Fair Use Policy“ betroffen seien?

Diese offenen Fragen tragen zur aktuellen Unsicherheit bei und werfen berechtigte Zweifel auf.


Aktuelle Entwicklungen und deren Auswirkungen

  1. Einführung neuer Preismodelle:
    Die jüngst erfolgte Preiserhöhung – der kleinste Plan wurde von 2.400 €/Jahr auf 7.200 €/Jahr angehoben, verbunden mit der Einschränkung, dass nach Ablauf des Abonnements keine weitere Nutzung möglich ist – hat bei Agenturen und Partnern für erhebliche Probleme gesorgt. Zuvor konnten solche Pläne mit gutem Gewissen an Kunden vermittelt werden. Diese Änderung signalisiert einen deutlichen Schritt, sich von kleineren Shopbetreibern zu distanzieren und stattdessen ein zahlungskräftigeres Kundensegment anzusprechen.

  2. Umstellung auf Plugin-Mietlizenzen:
    Shopware hat den Verkauf von Plugins abgeschafft und setzt nun auf ein Mietmodell, um mehr Planungssicherheit zu bieten. Langfristig können diese monatlichen Mieten jedoch zu höheren Kosten führen. Zudem wurde das bisherige Gutscheinsystem eingestellt, was die Zusammenarbeit mit Agenturen zusätzlich erschwert. Die unterschiedlichen Preisstrategien der Plugin-Hersteller – teils Preiserhöhungen, teils Preissenkungen – unterstreichen die Unsicherheit in diesem Bereich.

  3. GMV-Tracking und verpflichtende kostenpflichtige Pläne:
    Die neue Regelung verpflichtet Shopbetreiber, ihre generierten Umsätze offenzulegen, um den jeweils passenden kostenpflichtigen Plan zu wählen. Unter dem Begriff „Fair Use Policy“ wird hier offenbar eine Maßnahme zur Eindämmung missbräuchlicher Nutzung verstanden – dennoch wirkt die Verpflichtung zur Umsatzoffenlegung als übermäßiger Eingriff. Diese Vorgehensweise sorgt bei vielen Betreibern für Unklarheiten und Zweifel an der Fairness der Regelung.


Potenzielle Konsequenzen für das Shopware-Ökosystem

  • Eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit:
    Die aktuellen Maßnahmen könnten dazu führen, dass Shopware im Vergleich zu anderen Shopsystemen weniger attraktiv erscheint. Für potenzielle Neukunden entsteht der Eindruck, dass Shopware in puncto Preisgestaltung und Flexibilität ins Hintertreffen gerät.

  • Herausforderungen für Partner und Agenturen:
    Da viele von Agenturen betreute Kunden über der 1-Million-Umsatzgrenze liegen, wird die neue Preispolitik primär über die Partner an die Endkunden weitergereicht. Dies stellt Agenturen vor schwierige Erklärungs- und Vermittlungsaufgaben und könnte langfristig zu einem Vertrauensverlust führen.

  • Rückgang des Plugin-Angebots im Store:
    Plugin-Hersteller stehen vor der Herausforderung, dass sie ihre Produkte unter den neuen Rahmenbedingungen nur noch eingeschränkt im Store anbieten können. Die Unsicherheit, ob Kunden die kostenpflichtigen Pläne akzeptieren, könnte sie dazu bewegen, alternative Vertriebskanäle zu nutzen.

  • Verstärkter Trend zu Inhouse-Lösungen:
    Angesichts der steigenden Kosten und Unsicherheiten im Ökosystem könnte es für Shopbetreiber wirtschaftlicher sein, eigene Entwickler oder Freelancer zu beschäftigen, anstatt auf das Shopware-Netzwerk zu setzen.


Alternative Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung

Um das Vertrauen in das System zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, könnten folgende Maßnahmen erwogen werden:

  1. Abschaffung des verpflichtenden GMV-Trackings:
    Die Offenlegung von Umsatzdaten sollte freiwillig erfolgen, um den Eindruck eines übergriffigen Eingriffs zu vermeiden.

  2. Anpassung der Preismodelle:
    Statt umsatzabhängiger Preisstaffelungen könnte ein einheitlicher, günstiger Basistarif (beispielsweise 50 €/Monat) für alle Shopware-Kunden eingeführt werden. Dies würde die Kalkulation für Endkunden und Vermittler vereinfachen.

  3. Fokus auf eine breite Kundenbasis:
    Eine Strategie, die auf eine größere Masse an Kunden setzt statt auf eine exklusive, zahlungskräftige Gruppe, könnte langfristig zu einem nachhaltigeren Wachstum beitragen.

  4. Stärkung des Dialogs mit der Community:
    Ein regelmäßiger und offener Austausch zwischen Shopware und der Community ist essenziell, um wichtige Themen transparent zu diskutieren und das Vertrauen aller Beteiligten zu stärken. Dies sollte über reine Veranstaltungen hinausgehen und den direkten Dialog fördern.


Persönliche Einschätzung

Die aktuellen Maßnahmen scheinen wirtschaftliche Interessen über ein gesundes, gemeinschaftliches Wachstum zu stellen. Zwar profitiert Shopware kurzfristig von höheren Umsätzen und einem exklusiveren Kundensegment, doch das langfristige Potenzial des Ökosystems – gestützt auf eine starke Community und ein vielfältiges Partnernetzwerk – könnte dadurch erheblich geschwächt werden. Letztlich riskieren alle Beteiligten, dass der Reiz von Shopware für Neukunden sinkt und bestehende Kunden auf alternative Systeme ausweichen, was dem internationalen Wettbewerb zugutekommt.

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Was ich an der ganzen Geschichte so sinnlos finde, ist dass Shopbetreiber dann auf einmal für ein Produkt zahlen sollen, welches sie gar nicht brauchen. Man hätte dahingehend genauso gut sagen können "Du musst 250 € monatlich abdrücken, sobald du >1Mio. € Umsatz im Shop hast. Würde aufs gleiche hinauslaufen, denn von dem Upgrade auf die kostenpflichtige Version wird der Shopbetreiber ja nicht profitieren. Denn wer jetzt mit der CE Edition gut klar kommt, der wird nicht auf einmal die kostenpflichtigen Features brauchen.
Ich denke eher, dass der Shopbetreiber dann im schlimmsten Falle nur sieht, wie nutzlos die zusätzlichen Features und der Support sind, und sich dann erst recht nach Alternativen umschaut.
Für mich wirkt es auch eher als ein Zeichen dafür, wie schlecht das kostenpflichtige Angebot von Shopware wohl sein muss, wenn man scheinbar seine Kunden zwingen muss es zu kaufen, da es ansonsten ja scheinbar niemand haben will?

Und 1Mio. € Umsatz sind halt auch nicht unbedingt Nennenswert.

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Wurde die Arbeit bislang nicht zu einem Großteil von enthusiastischen Contributoren geleistet?

Laut Github sind zumindest die stärksten 8 Contributer Shopware Mitarbeiter. Also kritisieren kann man hier viel, aber ich würde möglichst bei den Fakten bleiben.

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Ich denke, dass man den Aufwand bzgl. CE nicht gewichten sollte - das geht ja in beide Richtungen & ebenso profitieren beide (Issue Reporting, Suggestions etc…) - deswegen wurde es so aufgesetzt.
Die meisten neuen Features gehen eh in die Editionen, in denen ein Plan notwendig ist - das ist auch so für mich in Ordnung & das entsprechende Modell. Aber die CE in Verbindung mit Store kostenpflichtig zu machen & dann von FairUse zu sprechen, naja…

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Ein Basistarif wäre das Ende des „kostenloser Enstieg möglich“-Modells, mit dem man potentielle Neukunden am leichtesten einfängt. Oftmals entstehen Shops auch als Testballon und entweder wachsen sie oder sie werden wieder eingestellt. Da wäre Shopware dann eher raus, zumal man mangels vorhandener Funktionen für Frontend und Backend ja häufig vom Start weg - auch kostenpflichtige - Plugins braucht.

Das GMV ist IMHO weniger konkret, da in Abhängigkeit von Umsatz und Gewinn je Warenkorb, Anzahl der Sendungen und Retouren aus 1 Mio Umsatz unter dem Strich ganz unterschiedliche Gewinne entstehen können.

Und wie bereits zuvor erwähnt, stößt den meisten wohl die Art und Weise auf. Die Pläne sind IMHO eh komisch zusammengestellt. Ein Form Builder nur als externes Plugin oder erst ab der Evolve ab 2.400 Euro / Monat? Sorry, das gibt es selbst bei Wordpress kostenlos, natürlich manchmal mit Aufpreis für Premium- oder Zusatzfunktionen, sofern man die braucht.

Ja,mag sein, aber du hast eine deutlich! höhere Updatefrequenz. Und aus Anwendersicht ein unübersichtlicheres und komplexeres System. Gilt auch für Joomla!/Hikashop.

Ich kenne alle 3 Systeme ein wenig,

Shopware erscheint tatsächlich mehr aus einem Guss, einfacher.

Ist nur unpraktisch, wenn man irgendwo eine Zielvorgabe getroffen hat, dass man bis Quartal X mindestens Y Kunden im Plan Z haben will. Ohne sich überhaupt darum zu kümmern, ob und wie attraktiv der Plan Z für die Teilmenge Y der Kunden wirklich ist.

Man könnte ja für den Free-Plan entsprechende Einschränkungen machen, ist ja nichts neues bei Software und Shopware

  • Eingeschränkte Anzahl von Produkten
  • Keine Möglichkeit für Plugins
  • Mit dem schicken GMV irgendwo eine Grenze bei was weiß ich 5K im Monat ziehen
  • Keine Möglickeit die Eigenwerbung zu entfernen
    Denke da wären die Jungs schon Kreativ und dann Staffeln die entsprechend deutlich unter den jetzigen Preisen liegen.

Wenn man das Backend Menu in Wordpress mit einem passenden Plugin aufs wichtigste reduziert, geht es halbwegs mit WooCommerce. Dafür hat man alle möglichen CMS-Funktionen standardmäßig drin, weiteres kann mit einem gekauften Theme kommen, die manchmal eigene Page Builder neben Elementor mitbringen.

Und wo ist Shopware noch aus einem Guss? Welche Funktionen fehlen und müssen erst mit diversen Plugins wieder in System gebracht werden? Wenn man sich manche Plugin-Listen bei Kollegen anschaut, wundert man sich nur, dass der Shop überhaupt noch halbwegs schnell läuft.

Sorry, aber Shop-Systeme mit engeschränkter Produktzahl sind irgendwie so aus den 2000ern. Keine Plugins? Dann kann Shopware standalone eh nicht mehr punkten. Für ein GMV von 5K tut sich IMHO niemand die Komplexität von Shopware an, die ja häufig bereits beim Hosting beginnt. Szenario: 5K GMV, beispielsweise 30% Marge, einige Retouren, Kosten für Hosting & Co., einen Helfer auf Minijob-Basis und man bleibt lieber auf dem Sofa sitzen.

Aber es kommt noch Feedback oder will man den Unmut der Shopbetreiber aussitzen?