Durch die Hintertür zum Shopware Plan

Also wir haben einen Evolve Plan und ich kann mich über den Support gar nicht beschweren.

Bekam bis jetzt immer super Antworten und Hilfe.

Shopware Lizenzen ohne Support fände ich auch klasse (optional hinzubuchbar). Wird keine 70% Rabatt geben zu bisherigen Preisen aber bestimmt 30% könnte man runtergehen. Ich brauche auch eher Support von den Pluginanbieter und Shopware-Agentur als von Shopware direkt. Oder man beginnt bei der kleinsten Shopware Version nicht mit 8 Stunden Reaktionszeit sondern mit 24 Stunden Reaktionszeit. Dürfte auch schon den Preis senken.

Ich kann mich über den Support von Shopware auch nicht beschweren.

Support würde ich eher im Agenturbereich als Problem sehen. Kunden, die von einer Agentur betreut werden, gehen in der Regel mit Problemen zur Agentur und nicht zu Shopware. Die zahlen also in irgendwelcher Form Support-Gebühr an die Agentur und dann noch (in dem Fall unnötigerweise) an Shopware. Und als Agentur kannst du die Probleme in der Regel ohne den Shopware-Support (schneller) lösen. Den Support, den du als Agentur vielleicht manchmal benötigen würdest (Dev-Support), gibt es dann halt erst in der meist utopischen Beyond-Version.

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Ich weiß ja nicht wie viel Support-Stunden ihr/eure Kunden monatlich in Anspruch nehmt. Bei den genannten „möglichen“ Rabatten müsst ihr anscheinend aber mindestens 5-10 Stunden im Monat Support beanspruchen.

So was man hier liest bezüglich Probleme bei Migration etc. wäre das locker im Bereich des möglichen :slight_smile:
Auch wenn wahrscheinlich eher im Agenturbereich

Wir bewerten diese Entwicklung ebenfalls als sehr kritisch. Für die Kunden, die nicht auf einen Plan upgraden, aber über eine Million GMV haben, ist hier die Frage nach Alternativen. Ohne Shopware Store Integration bleibt natürlich die Installation von Plugins einfach via Composer - eigentlich sogar sympathischere Variante. Allerdings sind hier eben nicht alle Anbieter verfügbar. Ich denke der Trend wird dann zu Zweit-Marktplätzen und mehr Entwicklungen für Kunden individuell gehen (die dann nicht mehr für alle bereitgestellt werden) und das geht dann zu Lasten der Plugin-Hersteller und über kurz oder lang zu Lasten der gesamten Community und damit zu Lasten von Shopware selbst.

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Das klingt doch wie eine Aufforderung einen Community Store zu gründen, ggf. dann Integration direkt via Composer. Oder jeder Anbieter kocht in Zukunft sein eigenes Süppchen und liefert selbst aus, ähnlich wie das bei Magento früher versprengt der Fall war.

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wie die Diskussion hier zeigt, sorgt die neue Fair Usage Policy für einiges an Unsicherheit – besonders für Entwickler und Shopbetreiber, die auf Plugins und Themes setzen. Wir arbeiten deshalb an einer unabhängigen Alternative zum Shopware Store, die mehr Freiheit und faire Konditionen bietet.

Wir stecken gerade mitten in der Entwicklung und sind auf der Suche nach weiteren Partnern, die mit uns diesen spannenden Weg gehen wollen. Eure Ideen, Feedback und Unterstützung sind genau das, was wir brauchen, um gemeinsam etwas Starkes auf die Beine zu stellen!

Mehr Infos gibt’s hier:
:right_arrow: Shopelfen Doku auf GitHub

Freue mich auf euer Feedback und den Austausch!

Viele Grüße

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An so etwas haben wir auch gedacht, würden allerdings eine Open Source Lösung bevorzugen, da damit wirkliche Unabhängigkeit erreicht werden könnte.

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Wie ließe sich die Abrechnung, der Support, die Erreichbarkeit und die Qualität des Codes in einer Open Source Lösung effizient prüfen und verwalten?

Abrechnung und Support können die Anbieter selbst geben, Erreichbarkeit - im Zweifelsfall kann sich jeder seinen eigenen Store hosten - und Code Qualität ist bei Open Source durch die Vielzahl der Entwickler meist besser als bei Closed Source - meiner Erfahrung nach :slight_smile:

Das Grundlegende Problem das ich darin sehe - ein sehr großer Teil an Verwaltung würde somit an den Entwicklern des Plugins hängen bleiben.

Aktuell ist das System sehr Entwicklerfreundlich und verfügbar für jeden der auch kleinere Plugins entwickelt. Somit könnten sichv dass dann unter Umständen nur Organisationen mit einer gewissen Größe leisten.

War eine Frage der Zeit, bis das kommt. Wären mit unserem Theme und unseren Plugins auf jeden Fall dabei.

Wobei ich befürchte, dass sich das Ganze in einer besorgniserregenden Spirale entwickelt. Sobald die ersten sinnvollen Alternativen aufkommen, werden etliche Stück für Stück vom Shopware-Store abwandern. Die CE wird noch „stärker“, bzw. der „Zwang“ sich überhaupt noch über den Shopware-Account binden zu müssen, geringer.

Früher oder später wird Shopware dann sagen: Ja, wenn ihr uns gar nicht versteht und uns nur ausnutzt, dann stellen wir den CE-Support komplett ein. Ob das im Sinne von Shopware ist? Wissen wir nicht. Ob das in unserem Sinne ist? Sicherlich nicht.

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Das freut uns auf jeden Fall zu hören. Wenn du magst siehst du in unserem Github ja auch Kontaktdaten. Wir würden uns sehr über ein persönliches Gespräch freuen.

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Hallo zusammen,

eine der möglichen Konsequenzen dieser Entwicklung könnte sein, dass Agenturen oder Drittanbieter ihre eigenen Modul-Shops aufbauen und damit ein alternatives Ökosystem außerhalb des offiziellen Shopware-Store schaffen.

Wenn Shopware die Community zunehmend in ein kostenpflichtiges Modell drängt, werden Entwickler und Agenturen nach Wegen suchen, ihre Lösungen unabhängig anzubieten. Dies könnte zu einer Fragmentierung der Plugin-Landschaft führen, was langfristig für alle Beteiligten – Entwickler, Shop Betreiber und letztlich auch Shopware selbst – negative Auswirkungen haben könnte.

Anbieter, die bisher ihre Erweiterungen im Shopware Store angeboten haben, könnten sich von der Plattform lösen und stattdessen eigene Vertriebswege aufbauen. Das wäre ein Vertrauensverlust mit langfristigen Folgen für das gesamte Shopware-Ökosystem.

Es wäre daher ratsam, frühzeitig auf die Bedenken der Community einzugehen und einen nachhaltigen, offenen Ansatz zu verfolgen, anstatt ein Modell zu etablieren, das Partner und Entwickler zum Umdenken zwingt.

Viele Grüße
Stefan

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Mit einem externen Store und PlugIns zu angemessenen Preisen, könnte die CE doch noch einmal interessant werden.

Was mir dann aus Betreibersicht durch den Kopf geht:

Wie verhindert man eine Fragmentierung des Angebotes?
Mir wäre nicht damit geholfen, wenn ich 9 Plugins im Alternativstore finde, aber das EINE wichtige gibt es eben doch nur bei Shopware selber. Ich denke mal, dass sich die Platzhirsche und Profiteure vom System Shopware nicht vom Shopware-Store lösen würden.

Was ist mit PlugIns, die bei SW und im Alternativstore angeboten werden? Wenn die technisch gleich sind (technischer Name etc.) würde mir Shopware ggf. permanent einen Lizenzverstoß vorwerfen.

Zum Alternativ-Store ist es ein sehr weiter weg, aber ohne werden die in Schöppingen wohl eher nicht mehr aufwachen. Ich meine, so künstliche Verknappungen des Angebotes durch „gleiche Plugins kommen nicht in den Store“, „Mietzwang für PlugIns“ und „RISE-Zwang ab einer Mio“ zeigen doch, dass da in Schöppingen grob etwas im Argen liegt.

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Und genau das ist in einer heutigen Q&A-Session für Partner genau NICHT passiert. (Konstruktiv) Kritische Fragen (oder kritische Teile in einer Fragestellung) wurden einfach übergangen. Auf Ängste und Sorgen wurde null eingegangen.

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Shopware scheint sich immer weiter von den Bedürfnissen der Händler und Entwickler zu entfernen. Erst die Umstellung auf ein Mietmodell, das Kunden entmündigt, jetzt künstliche Verknappung im Plugin-Store und die RISE-Zwangsmigration – all das zeigt, dass Investoreninteressen über die Community gestellt werden.

Ein Shopsystem sollte Offenheit und Flexibilität bieten, doch Shopware setzt stattdessen auf restriktive Maßnahmen und Abhängigkeiten. Händler verlieren die Kontrolle über ihre eigene Software, während essentielle Plugins nur noch im offiziellen Store erhältlich sind.

Alternativen wie Magento Open Source, Sylius oder PrestaShop bieten mehr Unabhängigkeit und echte Open-Source-Freiheit. Wenn Shopware diesen Kurs nicht überdenkt, wird die Community abwandern – und ohne sie nützen auch Investoren nichts.

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Genau deshalb melden wir uns hier zu Wort. Wir alle haben die Shopware Community gebraucht um Lösungen zu finden die unsere eigenen Shops oder die Shops von Kunden betrifft.

Genau in diesem Sinn soll der Store einem „von Entwicklern für Entwickler“ mindset folgen.

Auf unserem Github könnt ihr unsere Key-Features wie Automatisierte Code Quality Checks, ein Kunden-Agentur-System und auch den Upload von Plugins auch wenn in dieser Kategorie bereits welche vorhanden sind.

Wir sind aktuell mitten in der Entwicklung und würden uns über jede Anregung freuen.

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Sylius beobachte ich schon seit ca 4 Jahren und finde es immer interessanter.

Werde mich dennoch nochmal mehr damit beschäftigen und muss nochmal nachfragen was da noch so geplant ist.