Verbesserungvorschlag: Komprimierte Variantenliste für Industrieprodukte

Hallo Shopware-Team,

seit kurzem ist im Produktlayout die “Produktliste” hinzu gekommen. Dazu mein Vorschlag:

Für das Listing von Massenprodukten ist ein komprimiertes Layout wünschenswert, welches beispielsweise für Rohstoffe, Baustoffe oder Chemikalien verwendet werden kann. Hier sind pro Kategorie oft mehrere hunderte Artikel eingruppiert. Zumeist ist das Artikelfoto ein Dummybild.

Für die komprimierte Fassung der Produktliste sind diese Felder relevant:

Spalte 1  (10%): 

  • Artikelfoto (wenn vorhanden sonst Dummybild)

Spalte 2  (60%):

  • Kurztext (Fettschrift)
  • Langtext (Normalschrift, max. 3 Zeilen)

Spalte 3  (30%):

  • Preis
  • Verpackungseinheit
  • Artikelnummer
  • Merken-Button

 

Falls eine generelle Realisierung nicht angestrebt ist, würde ich mich um eine Step-by-Step Anleitung freuen.

Mit Gruß von Eurem Pinnochio

 

Das neue Listing kam ja von einem Externen über Github. Wenn dort natürlich etwas entsprechendes eingereicht wird, kann das auch relativ zügig im Produkt landen. Aktuell gibt es aber keine Planungen da noch weitere hinzuzufügen von unserer Seite.

Welcher Entwicklungsaufwand ist schätzungsweise erforderlich, um eine komprimierte Produktliste zu realisieren? - Beispiel hier:  Link

 

Gruß, Pinnochio

Ein Tipp: poste das lieber mal unter Job Postings.

 

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Hallo @Pinnochio

die Darstellung ist kein Listing verschiedener Produkte - wie es bei Shopware im Standard vorgesehen ist - sondern eine Darstellung aller Variationen eines Artikeltyps. Die graue Überschrift ändert sich je nach Artikeltyp und in der Kategorie kommen nur identische Artikeltypen vor. Im Shop des Beispiellink gibt es verschiedene Artikeltypen mit jeweils eigenen “Überschriftzeilen”.

Es wird also mindestens ein individuelles Katgeorietemplate je Artiketyp benötigt. Normalerweise gibt es auch keine Bestellfunktion in Katgeorielistings, das kann man relativ simpel nachrüsten. Bei der Bestellmenge ist die Frage, wann geprüft werden soll, ob noch ausreichend Artikel lagernd sind, wie sich die Lieferzeiten ändern, welche Mindest-/Maximalbestellmengen erlaubt sind, ob Staffelungen berücksichtigt werden sollen etc. ? Ganz allgemein: Soll alles, was auf der Artikeldetailseite an Möglichkeiten geboten wird, bereits im Kategorielisting unterstützt werden? Je nachdem, wie diese Frage beantwortet wird, verändert sich der Entwicklungsaufwand.

Viele Grüße

HTH

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Hallo HTH,

Danke für deine Analyse zur Realisierbarkeit mit Shopware.

Zur Prüfung der Bestellmenge, Lieferzeiten, Mindestmenge etc.:

Hier bietet sich an, diese Daten erst im Warenkorb einzublenden bzw. über ein Info-Button abzurufen. So etwas ist in E-Procurement- und Marketplace-Systemen nicht unüblich. Auch ein Template zur komprimierte Variantendarstellung scheint nicht so die Welt zu sein.

Aber:

In der Tat müsste man auf der Ebene des Artikeltyps dessen Varianten gruppieren und mit Subtiteln belegen können (analog der grauen Subtitel im Beispielshop).  Für deren Umsetzung müsste m.E. das Variantenkonzept von Shopware core-seitig erweitert werden. Hier sehe ich die eigentliche Herausforderung (Schwierigkeit).

Denn:

Mit den Einkaufswelten und Landingpages geht die Entwicklung von Shopware in eine andere Richtung; Industrieartikel, wie im Beispiel gezeigt, lassen sich eher nicht abbilden. Der Pflegeaufwand für die Artikelvarianten ist auch heute schon recht hoch, da man erst über mehrere Klicks in das Editierfenster der einzelnen Variante gelangt. Eine komplett neue Variantendarstellung wäre wünschenswert.

Von daher kommen mir leider grundsätzliche Bedenken, mittels Plugin die geforderte Funktionalität in Shopware einbauen/erweiteren zu können (vom Zeitaufwand der Programmierung mal abgesehen).

Nochmals vielen Dank für deine Analyse & Bewertung.

Gruß, Pinnochio

 

Das ist schon umsetzbar. Die Frage ist, was jetzt eigentlich das Ziel ist. Man kann so eine Darstellung über den listing-Controller oder den detail-Contorller realisieren. Es war im Post ja explizit nach dem Listing gefragt, zumindest habe ich es so interpretiert. 

Ich habe in meiner Antwort absichtlich von Variationen und Artikeltyp gesprochen und nicht Varianten. Eine Variation wäre immer ein eigenständiger Artikel, der Artikeltyp das Kategorielisting-Template. Mit Varianten wäre der Artikeltyp der „Stammartikel“ und die Variationen wären die Varianten in Shopware. Man könnte natürlich auch im Listing alle Varianten darstellen und dafür den Listing Controller umschreiben. Wenn die Variationen sich immer nur in wenigen Punkten unterscheiden, ist das vielleicht sogar sinnvoller. Falls dies nicht der Fall ist, finde ich es im Backend übersichtlicher mit einzelnen Artikeln (einer pro Variation) zu arbeiten.

Bevor man sich überlegt welchen Weg der Realisierung einzuschlagen ist, müsste zuerst ein vernünftiger Anforderungskatalog geschrieben werden. Auch bezüglich Backend-Editierung oder ggf. Anbindung des ERP über Wawi und Shopware API.

Wenn die Lieferbarkeit u. ä. erst bei Aufruf des Checkout-Controllers erfolgen soll, ist das natürlich an jeder Stelle (Listing- und Detail-Contorller) eine gute Möglichkeit Performanceengpässen zu vermeiden. 

Die Einkaufwelten haben mit der Fragestellung überhaupt nichts zu tun. Sicher, dass du hier nichts verwechselts oder einen Denkfehler machst. 

Ist das eure aktuelle Shopseite und plant ihr einen Wechsel?

Grundsätzlich kann man natürlich einen eigenen Artikelcontroller schreiben, wenn man mit den Erweiterungsmöglichkeiten des Shopwarestandards nicht auskommt, in Performanceprobleme rennt oder besondere Anforderungen an die Backend-GUI stellt.