Shopware vs. Wordpress bzgl. CMS Content-Management-System

Hallo Community, gibt es bereits Anwender, die Shopware als CMS nutzen? Mir stellt sich die Frage, ob man Shopware gegenüber Wordpress bevorzugen sollte, oder ob Wordpress die bessere Wahl für ein CMS ist. Was meint Ihr? Eine weitere Frage an Shopware selbst: Ich gehe davon aus, dass Shopware selbst das eigene Shopsystem als CMS nutzt. richtig? Basiert wiki.shopware.de und www.shopware.de auf jeweils einer einzelen Shopware-Intalation oder ist diese Struktur auch mit einer Installation zu realisieren? Kann man mit der Shopware-Version eine Struktur aufbauen, wie Shopware es getan hat, oder verwendet Ihr Module und eigene Erweiterungen, die in der Download-Version nicht enthalten sind? Gruss Artur

Hallo Artur, also Shopware ist natürlich in erster Linie ein Shopsystem und kein Content Management System. Das Wiki und auch www.shopware.de basieren auch auf Shopware Installationen. Es sind aber getrennte. Das was du da siehst ist aber schon sehr angepasst. Als weitere Beispiele vielleicht http://www.agentur3b.de/ und http://www.bui-hinsche.de/. Beides sind stark angepasste Shopware Installationen. Wie du siehst geht also einiges. Nur ich möchte sagen, so was ist nicht was eben gemacht. Da steckt sehr viel Arbeit drin. Fertige Plugins gibt es so nicht in der Richtung. Grüße aus dem Münsterland Patrick

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Schau dir mal Contao an. Wenn du fragen bezüglich Contao hast, kannst du dich gerne melden.

Vielen Dank für die Antworten. @ Patrick Schücker, Ich überlege nun ob ich die Inhalte also Texte als normale Artikel anlege oder dazu die Seiten-, bzw. die Blog-Funktion nutzen soll. Welches Element von Shopware ist da als Werkzeug eher geeignet? Habe Plugins gefunden, die zumindest Elemente wie den Warenkorb, Preise etc. ausschalten können.

Hallo, ich würde für tiefere CMS-Funktionalität auf jeden Fall die regulären Artikel nutzen. Du hast dort dann deutlich mehr Möglichkeiten. Freitext-Felder, Nutzung der normalen Suchfunktion, eigene individuelle Templates usw. usw. Also Out-Of-The-Box kann man mit den Artikeln bereits mehr also z.B. mit Shopseiten oder Blog. Daher ist das für die Zwecke sicher besser geeignet. Natürlich musst du dann ein Template für die Inhalte bauen, welches keinen Warenkorb und Preise mehr beihaltet. Das ist allerdings relativ schnell umgesetzt. Sebastian

Hallo Zusammen Ich fände ein Template für Wordpress im Style der Shopware Templates sehr sehr schick. Somit könnte man beide Vorzüge perfekt kombinieren und seine Homepage frei gestalten. Auch in Punkt Geschwindigkeit würde sich so sehr viel tun da WP doch nicht so mächtig ist wie SW. Eine Kombi wie es zum Beispiel die Firma mit dem angebissenen Apfel macht. Ist für Shopware vielleicht auch ein weiteres Argument Gruß Grazzy

vielen Dank für die Antworten. @ Sebastian Klöpper, das leuchtet mir ein. Interessant würde die Idee sein, manchen Artikeln, die sich in bestimmten Kategorien befinden, den Status eines Textes zu geben und anderen Artikeln den Status eines kaufbaren Produktes. Schon könnte man Shop und CMS kombinieren und hätte die gleichen Vorzüge. Oder Bestimmten Kundengruppen die Texte anzeigen zu lassen und einer anderen Kundengruppe die Option des Einkaufs. Das mit dem Template ist durch ein Plugin welches ich mal gesehen habe möglich. (keine Preise und kein Warenkorb) Darf ich nach der persönlichen Einschätzung bitten: Wordpress oder Shopware für ein CMS? Ich tendiere zu Shopware, da mein Shop auch auf dieser Engine laufen soll, ich tendiere zu Wordpress, da Wordpress schnell und einfach ist. @ Grazzy darf ich fragen wie Sie das meinen? Wordpress als CMS nutzen und ein Template aufbauen, dass an den eigenen Shopware Shop angepasst? Bevorzugen Sie dann WP als CMS gegenüber Shopware?

Hallo Was ich mir wünschen würde wäre ein Wordpress Template welches aufgebaut ist wie die Templates von Shopware. Also Position des Logo Die Top Navi in Art und Farben Schriften und so weiter. Optisch soll dies erscheinen wie der Shop Man installiert die beiden Systeme parallel auf einen Server aber unabhängig von einander. Der Kunde landet über die Haupt-URL auf der Wordpress Seite welche optisch aussieht wie der Shop und landet erst später über entsprechende Links auf den Artikelseiten oder wo man es möchte. Schau dir mal die Apple-Seite an. Dort ist das so gelöst und wie ich finde sehr geschmackvoll. Ich halte das System als sehr gelungen und würde viele Vorteile mit sich bringen. Man kann Änderungen durchführen ohne das das zweite System davon betroffen ist. Man kann den Shop auch in den Wartungsmodus stellen ohne das die ganze Seite gleich offline ist und der Kunde gar nichts zu sehen bekommt. Ich kann auch die Änderungen an dem Wordpress Bereich viel leichter vornehmen oder ganz abstellen und der Shop ist immer noch online. Man muss nur die URL weiterleiten. Wordpress kann auch fast jeder betreuen, man brauch für diesen Bereich nicht zwingend einen Programmierer. Gruß Grazzy

In diesem Sinne denke ich darüber nach. Kombination aus Shop und Contentseite. Ich habe dies schon einmal realisiert aber mit viel viel Mühe. Dabei habe ich XT Commerce an ein Forum angepasst. Ist sehr umständlich, besonders dann, wenn es Änderungungen gibt. Meinen Sie die Hauptseite http://store.apple.com/us und http://www.apple.com/ ? So etwas suche ich natürlich… und möchte dazu halt entweder Wordpress mit Shopware oder Shopware mit Shopware kombinieren. Am liebsten aber beides mit Shopware lösen.

Hallo, die entscheidende Frage ist doch, welche Funktionen eines Redaktionssystems man wirklich benötigt. Wenn man oft längere Texte mit verschiedenen Content-Elementen (Service-Boxen mit weiterführenden Infos, Videos etc.) schreiben möchte, eine komfortable Kommentarfunktion benötigt, das Layout schnell anpassen möchte, dann kann Shopware mit keinem der üblichen CMS-Systeme mithalten. Es ist ja auch nicht seine Kernaufgabe, einzelne Seiten mit Texten, die einer einheitlichen Struktur folgen, sind aber ganz gut erstellbar, wie die Tipps oben zeigen. Ein CSM und Shopware parallel zu installieren ist eigentlich eine simple Sache. Shopware kommt ins Unterverzeichnis, die Pfade im Backend anpassen und es ist erledigt. Nur hat man trotz visueller Layoutanpassung zwei voneinander komplett getrennte Systeme. Es ist eben nicht out-of-the-box möglich, in der Suche des CMS (Wordpress) Artikel zu finden und umgekehrt. Hat man einen redaktionellen Text geschrieben, der sich mit einer Produktlinie beschäftigt, findet man ihn mit der CMS-Suche, die zugehörigen Produkte nicht. Und bei der Shopware-Suche umgekehrt. Es ist nicht gerade nutzerfreundlich, wenn ich visuell die unterschiedliche Funktion der Suche nicht erkennen kann. Außerdem muss man 2 Systeme technisch verwalten (Sicherheitsupdates etc.), nimmt man Änderungen am Layout vor, muss dies auch für 2 Systeme geschehen. Wer dies trotzdem machen möchte, sollte unbedingt 2 Datenbanken verwenden und nicht nur mit unterschiedlichen Tabellennamen arbeiten. Es macht keinen Spaß, Wordpress- und Shopware-Tabellen wieder zu trennen, wenn man nicht genau weiß, dass sich jeder an das Namensschema der Tabellen gehalten hat.

[quote]Es ist nicht gerade nutzerfreundlich, wenn ich visuell die unterschiedliche Funktion der Suche nicht erkennen kann. Außerdem muss man 2 Systeme technisch verwalten (Sicherheitsupdates etc.), nimmt man Änderungen am Layout vor, muss dies auch für 2 Systeme geschehen. [/quote] Diese Befürchtung habe ich halt auch und bin mir unsicher auf welches System ich setzen soll. Natürlich ist die Kombination möglich, aber doch sehr umständlich… ich vermute, dass Nachteile überwiegen könnten und man bei zwei verschiedenen System einfach zu viel Verwaltungsaufwand hat. Besser wäre eine Lösung aus einer Hand. Weil Shopware in Sachen Shop recht gut aufgestellt ist, kam mit der Gedanke einfach Shopware auch als CMS nutzen zu können. Ideal wäre es nur ist das so eine semi-prof. Sache, da Shopware kein CMS ist. Ein wenig Hoffnung macht mir dieses Plugin: SimpleTemplate - Template-Konfigurator Damit kann man den Warenkob die Preise etc. ausblenden. Evtl. könnta man so Shopware als Shop einsetzen und als weitere Installation als CMS.

[quote=„Artur Nietsch“][quote]Es ist nicht gerade nutzerfreundlich, wenn ich visuell die unterschiedliche Funktion der Suche nicht erkennen kann. Außerdem muss man 2 Systeme technisch verwalten (Sicherheitsupdates etc.), nimmt man Änderungen am Layout vor, muss dies auch für 2 Systeme geschehen. [/quote] Diese Befürchtung habe ich halt auch und bin mir unsicher auf welches System ich setzen soll. Natürlich ist die Kombination möglich, aber doch sehr umständlich… ich vermute, dass Nachteile überwiegen könnten und man bei zwei verschiedenen System einfach zu viel Verwaltungsaufwand hat. Besser wäre eine Lösung aus einer Hand. Weil Shopware in Sachen Shop recht gut aufgestellt ist, kam mit der Gedanke einfach Shopware auch als CMS nutzen zu können. Ideal wäre es nur ist das so eine semi-prof. Sache, da Shopware kein CMS ist. Ein wenig Hoffnung macht mir dieses Plugin: SimpleTemplate - Template-Konfigurator Damit kann man den Warenkob die Preise etc. ausblenden. Evtl. könnta man so Shopware als Shop einsetzen und als weitere Installation als CMS.[/quote] Wenn wirklich zwei Installationen eingesetzt werden sollen, dann ist der einzig sinnvolle Weg der Wechsel zu einem echten CMS. Das angesprochene Plugin ersetzt doch nur ein paar von Hand geschriebene leere Blöcke in Template-Dateien und bietet keinerlei Funktionen eines Redaktionssystems. Wenn man einige einfache redaktionelle Seiten innerhalb eines Shops erstellen möchte, ist es sinnvoll bei Shpopware zu bleiben, weil es für den Nutzer ein durchgängiges System inkl. der Ergebnisse der Suchfunktion darstellt. Nur hat man nie den Komfort bei der Organisation (Neuanordnung etc.) von Artikelseiten, Kommentaren, die man bei aktuellen Redaktionssystemen geboten bekommt. Wenn Shopware lieber bei ihrem System bleibt und es anpasst, kann ich das ja noch verstehen. Schließlich kennen sie sich damit perfekt aus und Anpassungen im Programmcode gehen schneller von der Hand. Kombiniert man zwei Shopware-Installationen, verdoppelt man die Nachteile: Die Suche funktioniert nur in den redaktionellen Seiten oder im Shop, niemals in beiden gleichzeitig. Redaktionelle Seiten kann man nicht so komfortabel und intuitiv erstellen/anordnen wie in einem CMS. Und oben drauf: Es müssen wieder zwei Systeme softwaretechnisch betreut werden (Backups, DBs, Updates). Dann lieber zu einem Hostingunternehmen wechseln, welches die Updates für Contao, Wordpress oder Shopware inkl. 1-Click-Backups des ganzen Systems bequem per Kundenmenü oder automatisch anbietet. Insbesondere die 1-Click-Backups des ganzen Hosting-Pakets halte ich für eine wirkliche Arbeitserleichterung. Geht etwas bei einem der Updates schief, ist mit einem Click wieder der Originalzustand hergestellt, der Shop und das Geschäft laufen weiter. Ausfallzeit und möglicher Datenverlust sind immer geringer als bei einem auch nur 1 Tag altem Backup des Hosters, welches dieser wieder aufspielen muss.

Was ich nicht verstehe ist wozu man so ein CMS braucht wenn man einen Online Shop zum Beispiel für Grillkohle machen will. In der Einkaufswelt kann mann doch html elemente einsetzen, sowie das Blog Element als auch youtube videos. Man kann auch ein komplettes html element über die gesamte Startseite ziehen und dieses Füllen. Das Problem dürfte doch eher sein das Artur alles per One Klick steuern möchte ohne sich mit css html und tpl auseinanderzusetzen. Und sowas gibts nun mal nicht. Ich hoffe Shopware investiert nicht allzuviel Zeit in diese Richtung. Die Möglichkeiten sind doch bereits jetzt On Top. Notwendiger finde ich da die SEO verbesserungen für die Einkaufswelt (Bild Alt und Title,…), eventuell auch was bezüglich Mikrodaten wär gut und eine von Shopware integrierte Feedback Funktion wäre nett. Die 2 Fremdanbieter Plugins sind nett aber sicher nicht so toll als wenn das von Shopware selbst gemacht wird. Ich bin auch kein Programmierer und musste ein paar Wochen investieren bis ich selbst was verändern konnte.

Hallo, klar soll das alles per One-Click steuerbar sein und nach erstmaliger Einrichtung ohne CSS und Smarty editierbar. Ansonsten ist das doch für häufig editierte Bereiche für einen Redakteur/Shopbesitzer gar nicht umsetzbar. Für das Reputationsmanagement bzw. den Aufbau desselben ist es aber nahezu unerlässlich regelmäßig redaktionellen Inhalt bereit zu stellen. Seien wir mal ehrlich, für nahezu jedes Produkt gibt es zig Onlineshops in Deutschland. Den Unterschied macht dann die Bereitstellung von Mehrwert jenseits des Preises. Und der Mehrwert sind immer individuell gestaltete Zusatzinformationen/texte, eine rege Gemeinschaft, die sich untereinander austauschen kann oder individuelle Produkttexte. Gerade letzteres wird in großen Shops bereits maschinell erzeugt und eine Möglichkeit sich abzugrenzen. Zwar gibt es bereits die Blogfunktion, aber die Betreuung einer Commmunity ist hiermit längst nicht so komfortabel wie mit einem spezialisierten System wie Wordpress. Was die Microdata betriftt, muss man sich meiner Ansicht nach aber von dem Plugin-Gedanken verabschieden. Inhalte, die hier geliefert werden, sollten aus dem „sichtbaren“ Teil der Webseite stammen und nicht in Meta-Daten geliefert werden. Das sind mittlerweile auch ausdrücklich die Empfehlungen der Suchmaschinen, wenn man anfängt die Daten nach schema.org zu implementieren. Ich habe es ausprobiert und es ist in der Tat effizienter, so zu verfahren. Wobei niemand eine Garantie für die Berücksichtigung durch z. B. Google geben kann. Auf jeden Fall sollte ein neuer Shop nach diesem „Branchenstandard“ aufgestellt werden und nicht auf alte Systeme setzen. Auch wenn diese noch unterstützt werden. Sinnvoll ist es auch, Ersatzlösungen im Template bereit zu stellen, falls eine der „Microdata“-Felder leer ist. Hier kann man dann auch individuelle Besonderheiten berücksichtigen, z. B: Wie zeigt man den Lagerbestand/Lieferzeit an, welche schema.org-Elemente sollen verwendet werden auf den verschiedenen Shopseitentypen…? Das sind alles Dinge, die man sinnvollerweise im Template löst und nicht durch ein simples Plugin, das Meta-Daten in den Head einpflegt. Fängt Shopware damit im Backend an, wird es wieder nicht allen Wünschen gerecht. Es sind aber bereits jetzt alle Strukturen/Variablen vorhanden, um das im Template umzusetzen. Was fehlt sind wirklich handhabbare Instrumente, Texte einfach und schnell auf bestimmte Shopseiten zu bringen ohne den Überblick zu verlieren. Das in HTML auf der Startseite zu schreiben, halte ich nun wirklich nicht für handhabbar, sondern für eine pragmatische Lösung. Abgesehen davon verschwinden die Einkaufswelten ja sogar noch, wenn man Kategorien neu sortiert.

Wieviel zu betreuende Community wird denn so ein Grillkohlenshop haben ? Wenn ich Grillkohle online kaufen würde dann interessierte mich der Preis und ob es bis zum Einsatztermin geliefert wird. Bewertungen von Kunden wie bei Amazon sind da sicher hilfreich. Aber was willst du da viel redaktionell bearbeiten müssen? Wenn Wordpress so toll ist dann ists doch einfacher so ein Woo Commerce Plugin anzuhängen. Wobei ich bezweifle dass das letztlich so viel einfacher sein wird. Auch word und excel sind nach mehreren Jahrzehnten Entwicklung immer noch getrennt obwohl es oft praktisch wäre eine Kombination zu haben.

@ 4now ich glaube nicht, dass Sie als Außenstehender beurteilen können, für welchen Zweck wir dieses Element in unserem Unternehmen tatsächlich benötigen. Ja natürlich müssen sich unsere Mitarbeiter zwangsläufig mit den Elementen html, css etc. auseinandersetzen. Ich betone müssen, denn unser Kerngeschäft liegt wo anders. Dabei bin ich mir sicher, dass viele so denken und sich lieber Ihren Geschäften zuwenden möchten. @ hth besser hätte ich dies auch nicht beantworten können. Sie sprechen mir genau von der Seele. Die Zukunft wird es zeigen, dass hth vollkommen richtig mit seiner Einschätzung lag. Zumindest geht bereits jetzt die Entwicklung in diese Richtung. Wünsche Euch ein angenehmes Restwochenende… Liebe Grüße Artur Nietsch