Alle Versandarten werden an Paypal übermittelt. Aber auf Paypal-Seite werden die Versandkosten fälschlicherweise mit 0,00 EUR ausgewiesen. Wenn Kund:innen das wählen, werden sie zurück auf den Shop geleitet, wo natürlich wieder die korrekten Versandkosten angezeigt werden.
Dass das zu einer hohen Absprungrate führt, dürfte selbsterklärend sein.
Diesen BUG haben wir bereits am 03. Feb. 2026 (vor einem Monat) an Shopware gemeldet.
Der Support ist zwar bemüht, aber letztendlich passiert NICHTS, weil man den Fehler auf Paypal schiebt und einfach abwartet.
Der Vorschlag, eine Option ins Plugin einzubauen, die verhindert, dass die Versandarten überhaupt an Paypal übertragen werden, wird ignoriert bzw. vertröstet.
Wir sitzen hier seit über einem Monat in Warteschleife und können unseren Shop nicht updaten, weil Paypal eine unserer wichtigsten Zahlarten ist.
Gilt das für die Kombination Shopware 6.7.6.2 und Paypal 10.4.1 oder allgemein für die Shopwareversion?
Habt ihr schon Paypal die neue am laufen ? Wenn nicht, müsst ihr die ja nicht zwangsweise gleich mit updaten.
Nachtrag: also Testsystem 6.7.7.1 mit Paypal 10.4.2 werden die Versandkosten korrekt angezeigt soweit gesehen und auch entsprechend (Sandbox) berechnet. Allerdings haben wir auch nur eine Versandart (Standard)
Das Problem bezieht sich explizit auf mehrere Versandarten, wie im GitHub Issue nachzulesen ist.
Leider ein ziemlich komplexes Problem, was aufgrund Shopwares Flexibilität zurückzuführen ist. Theoretisch könnten hinter den hier abgebildeten drei Versandmethoden tausende Regeln liegen… diese alle vorab zu berechnen wäre theoretisch extrem rechenintensiv.
Wir haben das Ganze auf unserem developer-System installiert und die (damals - vor einem Monat) aktuellen Versionen von Shopware (6.7.6.2) und allen Plugins (Paypal 10.4.1) installiert. Dann haben wir den Fehler festgestellt und seitdem hängen wir in Warteschleife mit unserem Shop-Update.
Ein Downgrade eines Plugins hab ich noch nicht in Betracht gezogen. Ich weiß auch nicht, ab welcher Paypal-Version das Problem besteht.
Ja, der Fehler tritt nur bei mehreren Versandarten auf.
Ja, mag sein, dass es komplex ist. Bei uns liegen da schon ein paar Regeln dahinter.
Aber ich würde es halt einfach gerne ausschalten. Ich brauch keine Versandkosten in Paypal. Das ist ein Bezahlsystem und soll nicht den halben Shop (falsch) nachbilden.
Der Vorteil von Paypal-Express liegt darin, dass ich als Kund:in meine Adresse nicht eintippen muss. Ob ich die Versandkosten jetzt in Paypal oder im Shopware-Shop einstelle, bringt mir keinen Benefit.
Es wäre schön, wenn diese Deaktivier-Option endlich als bugfix käme. Da wär ich schon zufrieden und könnt das Update live stellen.
Aber wenn sich Paypal halt nach über einem Monat nicht bewegt und das ein dokumentierter BUG ist, sollte man halt als Shop-Anbieter andere Lösungen anbieten (>> Option: Versandkosten nicht übermitteln). Und nicht einfach Achselzucken und den Issue closen.
Aber diese Erkenntnis sehe ich bei Shopware gerade nicht. Man spielt hier auf Zeit und vertröstet uns als zahlenden(!) Kunden.
Zudem ist das komplette Update, das jetzt auf dem developer liegt, schon wieder für die Uhr, weil die Versionen mittlerweile schon wieder veraltet sind. D.h. die Arbeit, die wir uns gemacht haben, hätten wir uns schenken können. Und wir reden hier von ca. 1 Woche Arbeit, da wir relativ viele Anpassungen haben. Das ist langsam nicht mehr wirtschaftlich.
Und vor allem:
In unserer derzeitigen (mittlerweile veralteten) Version unseres Shops (production) werden auch keine Versandarten an Paypal übermittelt. Und das hat bisher wunderbar funktioniert.
Ich verstehe nicht, warum man Dinge verschlimmbessern muss.
Und dazu kommt auch noch, dass wir als Shopbetreiber vielleicht gar nicht wollen, dass jede Versand-Option frei Haus an Paypal übermittelt wird. Noch ein Grund mehr, eine Deaktivierungs-Option anzubieten.
Wir haben keine „nicht öffentlichen“ Versandmethoden. Ich rede immer von öffentlichen Versandmethoden, die bei uns auch im Shop angezeigt werden. Aber es ist halt trotzdem ein Unterschied, ob ich die als Shop-Betreiber im Shop im Checkout-Prozess veröffentliche oder ob ich sie Paypal über die API auf dem Silbertablett serviere.
Aber das ist auch nicht der Kern des Problems, nur ein Nebenkriegs-Schauplatz. Der Kern ist, dass das Paypal-Plugin nachweislich falsche Infos anzeigt und das Problem nicht behoben wird.
In der GitHub Issue Antwort wurde es eigentlich eindeutig erklärt und auch beim klicken auf „Direkt zu PayPal“ sollte es ersichtlich sein, dass es sich nicht mehr um das PayPal-Plugin, sondern um die PayPal-Website handelt. Auf diese hat Shopware keinen Einfluss. Daher kann Shopware den Bug auch nicht beheben (außer Shopware würde den „halben“ Shopware Core umschreiben, was Auswirkungen auf das komplette Ökosystem hätte).
Wenn du das nicht so sehen möchtest, in Ordnung. Es ist aber Fakt.
Außerdem, wieso schließt ihr per Regeln nicht einfach für bestimmte Versandmethoden PayPal als Zahlungsart aus, dann hat sich das Problem erledigt.
Selbstverständlich hat Shopware darauf Einfluss. Sie könnten einfach wie bisher KEINE Versandarten an Paypal übermitteln. Dann kann Paypal auch keine falschen Preise anzeigen. Damit wäre das Problem schon umschifft. Dass man dafür den Core umprogrammieren muss, wage ich jetzt mal zu bezweifeln.
Ja, das ist eine super Lösung, warum sind wir da nicht selbst drauf gekommen. Wenn etwas, was jahrelang funktioniert hat und die Haupt-Zahlart in unserem Shop ist, nicht mehr funktioniert, dann schalten wir es einfach ab. Am Ende bleibt dann nur noch Vorkasse, aber das ist ja auch eine super Zahlart!
Ne, ernsthaft. Wir zahlen für Shopware, da darf man doch auch eine adäquate Gegenleistung verlangen, oder nicht?
Wenn ich in Miete im 5. Stock wohne und der Fahrstuhl plötzlich nicht mehr funktioniert, kann man auch sagen, na dann nimm halt die Treppe. Oder würde man dann nicht auch sagen, ich zahle hier Miete und als ich eingezogen bin, hat der Fahrstuhl funktioniert. Also kümmert euch drum, dass die Leistung wieder erbracht wird.
Aber scheinbar interessiert dieser Bug ja kaum jemanden oder es ist anderen Shop-Betreibern noch nicht aufgefallen und sie wundern sich, warum sie Umsatzeinbrüche haben.
Denn dass es Kunden verärgert, wenn man ihnen kostenlosen Versand suggeriert und dann am Ende doch Versandkosten verrechnet, dürfte selbsterklärend sein.
Und ob das Ganze nicht am Ende sogar abmahnfähig ist, würde ich auch nicht ausschließen …
Also zum einen hast Du erst geschrieben, dass wir „Paypal als Zahlungsart“ ausschließen sollen. Und jetzt schreibst Du, wir sollen Versandarten für Paypal ausschließen. Watt denn nu?
Und uns Kompetenz abzusprechen:
… nur weil wir von Deinen „Lösungen“ nicht begeistert sind, ist auch etwas anmaßend, findest Du nicht?
Generell ist eine Einschränkung der jetzigen Funktionalität für uns keine Option… und sollte es eigentlich für keinen wirtschaftlich denkenden Shopbetreiber sein …
Ja, dieser Workaround von Malte hat aber einen komplett anderen Ansatz als Deine „Vorschläge“. Maltes Workaround hört sich praktikabel an - ohne Funktionalität einzubüßen. Wir werden das mal austesten.