Schlimmste Frontend-Architektur des Planeten

Ich hab noch nie was grauenvolleres erlebt als das Shopware-Responsive-Template.
Kein Fehler wurde ausgelassen. Die BEM-Struktur ist absollut pseudo, nichts daran ist BEM. Was bringt mir das, wenn ich schon auf der ersten Ebene nicht darum herum komme, Selektoren von überall zu überschreiben. Überall in der Namensgebung gewöhnlicher Komponenten steckt Business-Logik. Absolut verboten, wenn man was bauen will, was maintainable sein soll.
Es gibt tausende nested Selektoren, wirklich jedes Element hat eine Hintergrundfarbe, die auch noch auf nem Mediaquery gesetzt wird.
Der Zeitaufwand, ein Shopware-Theme anzupassen ist etwa 2000% so groß wie nötig. Man könnte den ganzen Scheiß - und da bin ich mir ganz sicher - mit nur 10% des Quelltextes umsetzen und die Sachen würden dann sogar endlich funktionieren
Vielleicht solltet ihr Euer Frontend mal von einem richtigen Frontend-Entwickler bauen lassen und nicht von Trainees und Backend-Entwicklern.
Der Code wäre auch vor fünf Jahren schon überholt gewesen. Es geht ja nichts geht ohne floats und clearfixes. BRuarr

Ist da auch irgendwo eine Frage versteckt?! Oder willst / musst du dich nur auskotzen?

Viele Grüße

Ich versteh halt nicht, wie man sowas mit gutem Gewissen anbieten kann.

Das Shopware-Resposive-Theme ist für meine Begriffe nicht maintainable.

Die Frage lautet:  Ist Euch das bewusst bzw. was unternehmt ihr dagegen?

Ich mein, das Ding ist ja übervoll. Wie will man denn da noch irgendwas adden?
Das kannst Du nur von scratch neu bauen, sonst brauchst Du doch Jahre, um da den kleinsten Scheiß noch zu adden.

Ich erleb das natürlich andauernd, dass irgendein Projekt praktisch nicht mehr maintainable ist.
Ich sag dann immer, das passiert meist entweder aus „historischen“ oder „hysterischen“ Gründen. So ist das halt und das gehört auch dazu.

Hier ist mein Eindruck, dass das von Anfang an falsch gemacht worden ist.

Ich würde sagen, da ist alles verloren…

Ich weiss nicht, ob ich jemanden ernst nehmen will, der ein derartig grauenhaftes Markting-Denglisch raus haut.

An welchem Begriff hängst Du Dich da auf?
Ist halt nicht verkehrt, wenn man schon mal was von “Separation of concerns” oder “Maintainability” gehört hat…

 

Eine verbale “alles ist scheiße” Müllhalde werde ich auch nicht lange mit ansehen und den Beitrag ggf. schließen.

Viele Grüße

Da feue ich mich ja, eine persönliche Zeitmaschine** zu haben. Hab ich heute eine Idee, und will was „adden“ brauche ich dafür ja Jahre. Wenn ich dann fertig bin, setze ich mich in meine Zeitmaschine und reise nach „Heute“ und baue es ein. Oder woran liegt es, dass ich zum „adden“ ohne zu „schkrätschen“ keine „Jahre“ brauche?

** Meine Zeitmaschine ist übrigens der Schlitten vom Santa Claus - darum geht das auch nur im Advent mit dem „adden“

Frohes fest Euch Allen und füttert die Trolle erst wieder im neuem Jahr  Wink

Das kommt natürlich genau davon, dass immer wieder alles unter den Teppich gekehrt wird anstatt die Probleme anzugehen.
Ich hab meinem Kunden von Anfang an von Shopware abgeraten und ich werde auch nie wieder Shopware machen.
Das ist ein Produktivitätskiller!

 

Ich hab übrigens auch ne ganz konkrete Liste mit etlichen Punkten, die absolut nicht hinhauen.
Ich krieg da locker 1000 Dinge zusammen, die man anders machen muss.

Allein die Tatsache, dass man sich hier über den branchenüblichen Jargon lustig macht, beweist ja, wie dilletantisch das hier zugeht.

Dann sehe ich ja kein Problem für dich, wenn du deinen Kunden sowie von Shopware abrätst.
Deine 1.000 Verbesserungsvorschläge kannst du gerne hier aufnehmen: https://issues.shopware.com/

Da ich nicht erwarte, dass sich der Ton bessern wird, mache ich jedoch an dieser Stelle hier mal dicht.

Viele Grüße
https://www.digitvision.de

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