wir haben noch einen shop mit Version 5.1.6. Auf dem gleichen Server läuft jetzt eine „Testinstanz“ mit 5.4.6 (wegen des Migrationsassistenten). Auf einem neuen Server läuft eine 6.5.8.x, die Daten wurden aus 5.4.6 migriert und die Version 6.5.8 richten wir gerade ein (nachdem unser „original“-Shop dann doch recht alt ist, passt ziemliches vieles nicht an den Daten, muss manuell angepasst werden und das wird entsprechend dauern).
Soweit so gut… irgendwann, wenn das fertig ist, war der Plan, die bis dahin dazugekommenen Kunden und Bestellungen aus 5.1.6 wieder in 5.4.6 zu stecken… und dann über den Migrations-Assistent in 6.5.8.x zu migrieren - jetzt sehe ich aber im Migrations-Assistent, dass „Basic data“ immer vorausgefüllt ist (enthält Kategorien, Kundengruppen, Währungen, etc…).
Die passen aber nicht und ich will die nicht mehr mit migrieren (sonst is ja evtl. wieder alles „falsch“?) - ich möchte dann nur nochmal „Customers & Orders“ migrieren.
Während der Migration sollte man im SW6 (also im Zielsystem) noch keine großen Änderungen, gerade im Bereich Kategorien, vornehmen. Erst wenn die Migration wirklich abgeschlossen wird. Das muss man natürlich alles zeitlich ziemlich genau planen.
Gar nicht. Die Basisdaten werden bei allen Prozessen immer mit erfasst. Oder jemand suchen, der den Migrations-Assistenten umprogrammiert (allerdings eine schlechte Lösung).
Ich sitz am Ende bestimmt 120…150Std. dran, bis mir alles gefällt, der zusätzliche Content neu formatiert ist, etc… - also so schnell geht es ja nicht, alles wieder neu in „ordentliche“ Kategorien zu stecken (war bei 5.1 deutlich abweichend).
Kann jetzt versuchen, das „basic-data“ Häkchen über den Browser-Debugger und den Quelltext zu disablen… weiß aber nicht ob das auch übernommen wird oder von Haus aus direkt Fehler erzeugt.
also entweder kann man versuchen den Migrations-Assistant zu dekorieren/anzupassen und die Basis-Daten bei der Migration von Kunden und Bestellungen herauszunehmen.
Aber generell sollten die Kategorien nicht überschrieben werden, wenn diese sich nicht in SW5 geändert haben, der Migrations-Assistant überprüft ja bei jedem Datensatz, ob dieser sich in SW5 geändert hat und nur wenn eine Änderung (oder ein neuer Datensatz erkannt wurde) wird dieser nochmal überschrieben.
Ob der Workaround mit dem Browser-Debugger funktioniert weiß ich ad hoc nicht, aber wäre natürlich auch ein Versuch wert
Bin gerade halbwegs verwirrt :). Hab’ den Assistent jetzt einfach nochmal laufen lassen (ohne am Code zu fummeln). Also „Basisdaten“ (Vorauswahl) aktiviert gelassen und „Kunden & Bestellungen“.
Ergebnis:
Die Kategorien im neuen Shop sind nach dem erneuten Import unverändert, es wurde nichts überschrieben. Schön! Alte Kategorien (die in SW5 noch vorhanden, in SW6 bereits gelöscht wurden) wurden nicht neu angelegt. Passt.
Es gibt etwa 60 neue Bestellungen (im alten Shop) seit dem letzten Import, aber importiert wurden auch Teile der bereits vorher importierten Bestellungen (2788 - woher auch immer die Anzahl kommt - sind auch bei weitem nicht alle Bestellungen aus dem „alten“ Shop). Der Status von 1894 dieser 2788 Bestellungen wurde halt leider wieder überschrieben (SW 5.1 hatte ja nur „Bestellstatus“ und „Bezahlstatus“, keinen „Lieferstatus“). 1894 stehen also wieder auf „offen“ (bei Bestellstatus und Lieferstatus).
Aber sonst is gut - Hätte schlechter laufen können, ich bin zufrieden
kannst du das näher erläutern, wie das gehen soll, mit dem “dekorieren/anpassen“?
Wir haben nun das Thema, dass der neue Shop eigentlich fertig ist und wir jetzt eigentlich vorhatten, nur die Kundenstammdaten zu importieren. Ich ging jetzt nicht davon aus, dass somit auch sämtliche Basisdaten mitkommen müssen. Das würde uns das System zuerschiessen, welches wir gerade mühevoll neu aufgestellt hatten.
Die Basisdaten sollten immer mit übernommen werden. Sie sind Grundlage für weiteren Datenimport bei einer Migration. Führt die Migration komplett aus bis ihr sie abschließen könnt. Erst nach dem finalen Abschluß der Migration könnt ihr Anpassungen vornehmen.
Danke dir, das habe ich befürchtet.
Wir planten lediglich nur die Kundendaten mituzunehmen, da wir den ganzen anderen Rest strukturell komplett neu organisiert und angepasst haben. Auf mögliche Bestellhistorien haben wir verzichtet.
Benötige Kundendaten aus Shopware 5 exportieren und per Claude ein Migrationsskript erstellen lassen, das die dafür entweder eine Shopware 6 kompatible CSV baut oder die Daten direkt mit entsprechenden Mappings (die du anpassen kannst) per API in Shopware einspielt.
Vorteil: Du bist komplett flexibel, was du übertragen willst und hast nachher relativ saubere Daten im neuen Shop.
Im alten Shopware 6 die Kundendaten per Import/Export Funktion (customer_database) exportieren (in den Einstellungen zu finden)
Das csv-Template kurz anpassen und Inhalte korrigieren - geht natürlich auch via Claude
Im neuen Shopware 6 dann in Import/Export das “customer_database” Profil duplizieren und angepassen
csv-Test-Import gestarten und prüfen
Kompletten csv-Import starten, mit allen relevanten und aktuell benötigten Kundendaten
Hinweis: Kunden müssen jetzt nur noch bei der Anmeldung das Passwort zurücksetzen lassen und neu vergeben, das lässt sich DGSVO-conform nicht anders umsetzen.
Das ist wohl der Deal-Breaker für so gut wie jeden Shop-Betreiber. Noch nie gehört, dass sich ein Shop-Betreiber damit abfindet. Nicht einmal, wenn man aus einem anderen Shop-System wechselt.
ach, Jungs…
Ich schrieb oben, dass wir bereits an dem Stand der Dinge angekommen sind, wo wir eben die Kunden so rüberholen müssen. Denn wer konnte es ahnen, dass die Reihenfolge mit den Basisdaten, als notwendig vorgegeben ist. Dann dann gleich von Deal-Breaker sprechen, ist wohl übertrieben. Es kommt immer auf die Perspektive an und um wie viele Kunden es letztlich geht, und ob es vertretbar ist.
Bei uns lief es letztes Jahr bei einem Kunden ähnlich : zuerst hieß es gleich, das sei ein unüberwindbares Hindernis. In der Praxis war es dann eher eine Frage der Vorbereitung. Sobald die Reihenfolge der Stammdaten klar erklärt war, wurde es akzeptabler, auch wenn am Anfang etwas Begleitung nötig war. Am Ende ist weniger die Vorgabe das Problem, sondern wann sie kommt und wie viele Kunden gleichzeitig betroffen sind.