SW 6.1.5 und der Versandkostenk(r)ampf, wer zahlt eigentlich die Zeitverschwendung?

SW 6.1.5 und Versandkostenk®ampf:

Es ist einfach kein Vorwärtskommen mit der 6er, eine Zeitverschwendung folgt der anderen! Wer als WEB Dienstleister in Vorkalkulation gegangen ist und meint mit der 6er in etwa so wie gewohnt den Zeitlog abzuarbeiten, kann sich gleich die Kugel geben. Am Ende wird vermutlich ein Hiwi Stundenlohn raus kommen.

Als Beispiel, soeben feststellen dürfen:

Der Warenkorb berechnet die Versandkosten gar nicht oder falsch. Beispiel 2 Versandarten angelegt:

  1. UPS bis 30 KG = 10,- + Regel 1 zugewiesen
  2. UPS 30-60 KG = 15,- EUR + Regel 2 zugewiesen

Regel 1) nach Warenkorb Gewicht = kleiner/gleich = 30
Regel 2) nach Warenkorb Gewicht = größer = 30,01 und kleiner/gleich 60

jetzt sollte es eigentlich funktionieren, geht aber nicht.
Probe: 
a) Artikel mit Gesamtgewicht 29 KG in WK = keine Meldung und Versandkosten Anzeige 10,- = ok
b) 1 weiterer Artikel in WK gelegt, Gesamtgewicht jetzt 50 KG, Anzeige in Fenster das andere Versandart gewählt werden muss, UPS 30-60 KG gewählt, nun keine Meldung, aber Versandkosten 0,- EUR, oh wunder, nu zum Warenkorb bearbeiten = dort rote Meldung die soeben nicht angemeckerte Versandart steht nicht zur Verfügung, Kosten auf 0,- EUR. 

Da die Gewichtsberechnung mittel von-bis KG Liste eh nicht funkioniert, hatte ich angenommen mittels Rules und separaten Gewichtsklassen weiter zu kommen…Pustekuchen.

Absoluter Murks, wenn ohne Funktion. Oder Bug? Oder die Rules sind zu kompliziert angelegt und man muss erstmal einen Hirnspagat machen, Handbuch bringt null.

Bitte voten, ein Onlineshop bei welchem Versandkostenberechnungen nicht funktionierten ist für die Tonne

BUG Ticket im Trecker. NEXT-8652

Nachtrag, falls Fragen kommen:

ja beide Versandarten sind im Kanal hinterlegt, die erste als Basis gewählt

Wird auch nicht jeder auf Anhieb drauf kommen, dass irgendwo sonst noch etwas voreingestellt sein muss, damit es (nicht) funktioniert

Zu dem Gewicht-Thema git es bereits zahlreiche Tickets, schauen wir uns für die 6.2.1 an.

Dein Ticket ist daher eher ein Duplikat.

Aktuell sehe ich aber nur beim Gewicht Probleme, welche anderen Regeln hast du denn ausprobiert?

Ich hab´s mittlerweile nicht mehr alles auf dem Schirm, was alles probiert wurde. Aber gerade eben auch nocht festgestellt (Rule unabhängig):

Wollte überwiegend als Notlösung Artikel versandkostenfrei einstellen. Aber nur Innerhalb BRD und ohne Inseln, was ja alltagsrelevant ist, den diese zusätzl. Kosten in den Artikelpreis einzuschließen macht kein Sinn, weil es keine spezifischen Art. für z.B. Österreich oder Inseln sind.

Jetzt kam ich dafür auf die Idee, zwei weitere Versandarten dafür zu nehmen. A) Zuschlag BRD Inseln, X EUR, B) Zuschlag AT, X EUR, beides erstmal ohne Regel, wenn gleich das im Endeffekt bedeutet, das Käufer seitig daran gedacht werden muss, wenn auf Insel hockend oder in AT, diesen Zuschlag im WK auch auszuwählen, was schon nicht mal suboptimal ist. Sowas muss grundsätzlich Software gesteuert und automatisiert erfolgen, alles was den Besteller fordert geht auch mal schnell daneben. Nur die wenigsten dürften darauf trainiert sein in einem Onlineshop weitestgehend im Abwicklungsprozess mitdenken zu müssen, warum auch, in anderen klappt das ja i.d.Regel.

Aber selbst das funktioniert nicht, obwohl Regel frei. Nach Auswahl Inselzuschag im WK stehen die Versandkosten bei NULL statt der hinterlegte EUR Wert. Hat nichts mit dem gewichtsproblem zu tun, da Stückzahl gewählt (Anzahl von…), und hinterlegt 1 bis ohne Ende.

Schön wäre es wenn mal jemand berichten könnten, bei dem im Shop alles im Versandkostenbereich rund läuft. Gerne mit anspruchvolleren Konstellationen im Versand, also nicht ganz simpel 1 Kartongröße, mit einem Gewicht, und nur innerhalb BRD ohne Inseln :wink:

Würde mich interessieren wie sowas lösbar wäre,  bei der 6.2 Version. Ich habe das jetzt aufgegeben, komme nur zu Ergebnissen welche nicht öffentlich  / Live gehen können. Nicht nur das es Versandkosten mässig nicht passt / nicht abbildbar ist, auch würde der Besucher denken, das der Shopbetreiber nochmal üben muss.

Ich dreh auch langsam durch mit den Regeln. Da klappt wirklich nix. Oder es ist mir einfach nicht klar. Da fehlt jegliche Dokumentation.

Egal wie man´s anstellt, sobald es im Prinzip Onlineshop inkompatible Produkte hat, wird das mit dem Versandkosten, auch SW6 unabhängig, eine Draufzahlnummer werden. Entweder für den Betreiber oder für den Kunden. Je nach Bestell-Konstellation mal so mal so, also völlig zufallsabhängig.

Bin mir von daher nicht wirklich sicher, ob für mich ein Shop am Ende Sinn macht. Ist halt eine nette Vision, in Teilbereichen speudoautomatisiert Geld zu verdienen. Ohne das ganze klassische und aufwändige hin und her mit Anfragen / nachfragen weil unklar / anbieten / nachfassen / nochmal anbieten weil geändert etc., womöglich mit dem Ergebnis einer unverhältnismässigen Umwandlungsquote.

Definition:

Kompatibel = z.B. Socken, Handys, Kekse etc, und alles an BtC = Überschaubare Mengen.

Inkompatibel = Produktgrößen im Shop von mini bis Palettengröße und darüber, kurz und richtig lang, fast für Nüsse und so wertig, dass Versicherungskosten eine echte Rolle spielen, Gewichte und Volumengewichte sind relevant, dann gleich auch am besten mit möglichen, durchgewürfelten Bestellkombis welche auch nicht zusammen verpackt werden können, usw. Zu guter letzt: nicht nur für BRD zu liefern… Eine Mammutaufgabe das zu kalkulieren und auch im Shop abzubilden. Ist in SW 6 i.M. voll aussichtslos, aber nicht nur dort!

Ich bin selbst jetzt mit SW6.2 da tendenziell  angelangt, dass ich alle Versandkosten, also die Packzeit, die Fracht u. Material,  in den Produktpreis einrechne. Und EU Lieferungen erstmal voll abhake, da das nicht über den Weg funktioniert (woher soll einer wissen was an Artikel von woher bestellt wird, sind ja nicht Landes spezifisch). „Versandkostenfrei“ macht sich ja auch immer hübsch im FE

Nachteil: ich hab z.B. hier Konstellationen wo Produktwert 200,- und die Realkosten Versand =  Material u. Zeit / sowie Fracht, mit 100,-  zu Buche schlagen. Macht im Shop 300,-. bestellt dann jemand das ganze 2-fach zahlt er anteilig 200,- für den Versand (obwohl der Mehraufwand für ein 2. Exemplar deutlich weniger als 100,- bedeutet), was auch suboptimal ist und durch einen Warenkorbrabatt irgendwie abgefedert werden muss.(und das ist ja schon jetzt zuverlässig funktionierend in SW)

 

Moin Halo

Ich hänge mich hier mal dran und kann @ AB_S in seinen Ausführungen nur bestätigen!

So schön das mit dem “Rule Builder” ist, so hat dieser dennoch sehr viel Luft nach oben…

Versuche DPD mit allen Szenarien wie national (Festland vs Inseln), international (Zonen) und Express anzulegen. Dabei ist aktuell die größte Hürde das Szenario national “Festland vs Inseln”.
Gäbe es im “Rule Builder” die Regel-Option “Gast” oder “Eingeloggt” -> Ja/nein so wäre mein Problem schnell gelöst.

Warum?
Da ich in meiner erstellten Versand-Regel dann genau diese zwei Szenarien (Festland/Insel) als Weiche bedienen könnte:

Festland:

  • Nicht eingeloggt, Lieferland “D” (für spätere Preismatrix "DPD Preise national Festland)
    oder
  • Eingeloggt, Lieferland “D” und Liefer-PLZ nicht “hier dann alle Insel-Postleitzahlen” (für spätere Preismatrix "DPD Preise national Inseln)

Somit würde dann für DPD bei nicht eingeloggtem Gast erst einmal bei der Versandkostenberechenung für DPD der reguläre Preis angezeigt werden (und DPD Standard national wäre somit auch überhaupt verfügbar…).

Wüsste aktuell mit den in Shopware 6 zur Verfügung stehenden Regeln nicht, wie ist das sonst realsieren soll/kann (ohne ggf. die Versandart DPD (Standard national) in zwei separate Versandarten wie z.B. “DPD Festland” und “DPD Inseln” aufteilen soll.

Echt toll wie hier von Shopware 6 absolut keine Hilfe kommt und man die Doku komplett in die Tonne treten kann.

Wobei brauchst du denn Hilfe, und was genau passt in der Doku nicht? Ich denke du wirst eher ans Ziel kommen wenn du einen neuen Thread mit deinem Problem erstellst, und dabei ggf. auch die Doku-Stellen nennst die verbessert werden können.

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