brettvormkoppbrettvormkopp MitgliedKommentare: 1311 Danke erhalten: 278 Mitglied seit: März 2013

Moin. Ein Mitbewerber von mir verkauft in Deutschland ein noch nicht zugelassenes importiertes Produkt. Die Zulassung erfolgt erst im Mai/Juni. Was kann ich tun, ausser Abmahnung schicken?

Danke und Gruss.

Kommentare

  • Dr.RiveraDr.Rivera MitgliedKommentare: 52 Danke erhalten: 7 Mitglied seit: Januar 2016

    Hallo,

    wenn du noch mit diesem Konkurrenten konfliktfrei bist:
    Warum einen Konflikt beginnen? Was das nach sich ziehen könnte: Ein dauerhafter Streit. Den möche keiner, kostet beide Seiten nur Geld und Energie. Meist (oder immer?) gilt der Satz "im Krieg gibt es immer nur Verlierer".

    Falls du mit diesem Konkurrenten schon Ärger hattest:
    - Anonym auf Fehler hinweisen (lag überhaupt Absicht vor?). Vorteil: Das Produkt wird vielleicht aus dem Sortiment genommen und nimmt ihm den Vorteil.

    - Auf den Fehler hinweisen, mit der Info, dass es kein juristisches Nachspiel geben wird. Möglicherweise hat dieses moderate Verhalten positive Wirkung auf einen bestehenden Konflikt.

    Deutschland ist ein Abmahnland. Die Frage ist, ob man sich daran beteiligen möchte oder ob es nicht viel besser ist, sich zu 100% auf sein Ding zu konzentrieren, inklusive Abwehrverhalten, wenn man direkt angegriffen wird.

     

    Das sind natürlich keine Ratschläge, sondern Gedanken. Man kann sie aufgreifen oder auch nicht.

    Einen schönen Tag

    Danke von 1brettvormkopp
  • ShopwareianerShopwareianer MitgliedKommentare: 3226 Danke erhalten: 570 Mitglied seit: November 2013

    Was sollst du sons machen können?

    Wenn du Lust auf Geld verbraten hast und sich wie Kleinkinder zu streiten mahn ihn ab / erwirke eine einsweile Verfügung.

    Ansonsten denke ich persönlich sollte man sich auf sein eigenes Produkt konzentrieren und dieses zu verbessern und sich nicht ständig über andere aufregen. Mcah es halt besser.

  • RednaxelaRednaxela MitgliedKommentare: 207 Danke erhalten: 40 Mitglied seit: März 2013

    ... und ich lese "ein Mitbewohner von mir ...", wollte gerade schreiben, dass man das doch besser in einem wg-gespräch klären sollte Grin. sollte bei grippe wohl doch besser den rechner ausmachen

  • Vitago GmbHVitago GmbH MitgliedKommentare: 1125 Danke erhalten: 115 Mitglied seit: September 2015

    Moin. Ein Mitbewerber von mir verkauft in Deutschland ein noch nicht zugelassenes importiertes Produkt. Die Zulassung erfolgt erst im Mai/Juni. Was kann ich tun, ausser Abmahnung schicken?

    Danke und Gruss.

    Aha... ist dir noch nicht aufgefallen dass das auch viele große Konzerne so machen? Die sind nicht alle so erfolgreich geworden, weil sie sich immer an die Gesetze gehalten haben... xD

    Wenn ich viel Kohle damit machen kann, geht es mir am Ar... vorbei ob es dafür eine Zulassung gibt oder nicht. Auch wir haben in den letzten Jahren schon einige Artikel ohne Zulassung verkauft, wem interessierts? Wenn es jemand nicht passt, kann er ja versuchen uns zu verklagen. Smile

    Lg

  • EikeWarnekeEikeWarneke ModeratorKommentare: 2734 Danke erhalten: 566 Mitglied seit: Juni 2013

    Wie bitte?! Und im Thread nebenan beschwerst du dich lauthals öffentlich darüber, dass du eine Email von einem Dienstleister bekommst?! Was ist denn hier los...

    Viele Grüße

  • ShopwareianerShopwareianer MitgliedKommentare: 3226 Danke erhalten: 570 bearbeitet Januar 2017 Mitglied seit: November 2013

    Wie bitte?! Und im Thread nebenan beschwerst du dich lauthals öffentlich darüber, dass du eine Email von einem Dienstleister bekommst?! Was ist denn hier los...

    Viele Grüße

    Jo .. das hatte ich auch im anderen Thema geschrieben. Doppelmoral vom feinsten von Ihm Thumb-Up 

  • brettvormkoppbrettvormkopp MitgliedKommentare: 1311 Danke erhalten: 278 Mitglied seit: März 2013

    @Dr.Rivera‍ Danke, Kann man denn eine Abmahung mit dem freundlichen Hinweis "ohne Rechtliche Folgen" aufsetzen? Weil soweit ich weiss muss eine  Abmahung die Folgen auflisten.

    Hallo, @Vitago GmbH‍, nein wir sind schon der "großer Konzern". Es sind die kleinen Konkurrenten die das neue Produkt ohne staatliche Zulassung verkaufen und sich hier einen Vorteil verschaffen. Da gehts um viel Geld, Kundenabwanderung aber auch um Kundensicherheit. Wenn das Produkt nicht zugelassen wird, dann geht die Branche auch kaputt, weshalb alle "Großen" sich an das Verkaufsverbot halten.

    @Shopwareianer‍ ich möchte mich sicher nicht mit der Konkurrenz streiten und eben auch keine Abmahnung schicken, ich denke jedoch dass der Staat dieses Mittel nicht umsonst zur Verfügung stellt. Es geht hier um ein Millionengeschäft, ggf kennst du die Zahl von Erzählungen anderer Admins.

    @all es wäre schön hier nicht den Sinn oder Unsinn von Abmahnungen zu diskutieren.

     

  • ShopwareianerShopwareianer MitgliedKommentare: 3226 Danke erhalten: 570 bearbeitet Januar 2017 Mitglied seit: November 2013

    @brettvormkopp‍ Das kommt wohl eher ganz auf das Produkt an. Wenn es bspw. ein Medikament wäre, Lebensmittel oder sonst etwas, dann könnte man sich sicherlich an entsprechende Behörden wenden.

    Ich weiß nicht in welchem Bereich du tätig bist und um welches Produkt es geht.

    So gesehen ist aber fast jedes Produkt ein Millionengeschäft - Selbst Wäschenetze. Um welches Produkt geht es denn hier genau?

    Am besten kann man meiner Meinung dagegen vorgehen, wenn man sein Produkt selbst damit bewirbt, dass es eine offizielle Zulassung, oder bspw. ein Zertifikat einer Prüfstelle/Labor, dass es keine Giftstoffe hat usw. Dann wird der Kunde hellhörig und hinterfragt auch andere Angebote, wo das eben vielleicht nicht der Fall ist.

    Ich kenne viele Kunden die das eben genau nicht machen. Die importieren dann bspw. irgenwelches Silikon in Form einer Backform, Dildo oder sonst was aus China oder ähnl. - Das Material ist aber nicht einmal geprüft und könnte allerlei Giftstoffe enthalten. Das weiß der Kunde aber meist nicht, denn er geht davon aus, dass es nicht giftig ist. Nur als kleines Beispiel.

    Dann komme ich aber daher und werbe mit meinem Zertifikat, dass es offiziell von einem Labor auf Giftstoffe untersucht worden ist. 

    Und das meinte ich hier auch mit sein eignes Produkt besser machen. Sich mit Abmahnungen rumzuschlagen bringt einem kaum etwas außer Geld zu verprassen.

  • Vitago GmbHVitago GmbH MitgliedKommentare: 1125 Danke erhalten: 115 bearbeitet Januar 2017 Mitglied seit: September 2015
     

    Jo .. das hatte ich auch im anderen Thema geschrieben. Doppelmoral vom feinsten von Ihm Thumb-Up 

    Was hast Du für ein Problem, liegt es vielleicht an deinen mangelnden Erfolg? Jetzt zum letzten mal, wenn man sich nicht an Gesetze hält, verärgert man Kunden? Den Großteil der Kunden interessiert nicht ob du dich an Gesetze hälst oder nicht, für denen zählt der Preis, Service und Leistung.

    Aber es ist sinnlos mit dir zu diskutieren, da du es eh nicht begreifst oder begreifen willst.

  • Dr.RiveraDr.Rivera MitgliedKommentare: 52 Danke erhalten: 7 Mitglied seit: Januar 2016

    @Dr.Rivera‍ Danke, Kann man denn eine Abmahung mit dem freundlichen Hinweis "ohne Rechtliche Folgen" aufsetzen? Weil soweit ich weiss muss eine  Abmahung die Folgen auflisten.

    Hallo,

    ich spreche eben NICHT von einer Abmahnung.

    Ich spreche von alternativer Problemlösung OHNE Juristen.

    Ich spreche davon, diese Verkäufer zu INFORMIEREN, dass Sie Fehler machen. Einige davon wird man damit beeindrucken, andere nicht. Dies kostet kein Geld und wenig Energie. Ausprobieren und sehen, ob man damit Erfolg hat.

    Abmahnungen machen dann Sinn, wenn durch Produkte zum Beispiel das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder Tieren gefährdet werden oder die Natur geschädigt wird.

    Grüße

     

  • Dr.RiveraDr.Rivera MitgliedKommentare: 52 Danke erhalten: 7 Mitglied seit: Januar 2016
    ...

    Am besten kann man meiner Meinung dagegen vorgehen, wenn man sein Produkt selbst damit bewirbt, dass es eine offizielle Zulassung, oder bspw. ein Zertifikat einer Prüfstelle/Labor, dass es keine Giftstoffe hat usw. Dann wird der Kunde hellhörig und hinterfragt auch andere Angebote, wo das eben vielleicht nicht der Fall ist.

    Ansich ein gute Idee. Aber dennoch vorsichtig sein, denn das Werben mit "Selbstverständlichkeiten" kann geahndet werden. Wird für ein Produkt geworben mit zwei Jahre Gewährleistungspflicht, welches nur mit dieser Regelung verkauft werden darf, dann wäre dem so. 

    Zu prüfen wäre die Werbung mit einer Zulassung.

     

    Grüße

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