georgy93georgy93 MemberComments: 34 Received thanks: 0 Member since: August 2014

Hallo,

ich betreibe einen B2B-Shop und stelle die Preise daher netto dar. Shopware gibt die Preise auch bei den Meta-Informationen netto aus (). Entsprechend findet Google auch nur die netto-Preise (ohne Umsatzsteuer oder Mehrwertsteuer) und listet die Artikel entsprechend in den Suchergebnissen.

Ist das so ok oder bin ich zur Ausgabe von Brutto-Preisen verpflichtet - auch dann, wenn sich mein Shop unmittelbar an B2B-Kunden richtet? 

Wir macht ihr das?

Liebe Grüße!

Georgy

Answers

  • enerSpaceenerSpace MemberComments: 165 Received thanks: 43 edited January 17 Member since: March 2017

    Hallo @georgy93‍,

    die google Ergebnisse sollten kein Problem darstellen, wenn jeder Besucher umfassend darüber informiert wird, dass es sich um einen B2B Shop handelt. Allerdings gilt bei google shopping etwas anderes.

    Die darstellung von Nettopreisen ist im B2B Bereich nicht unüblich.

    Das sind natürlich nur Erfahrungswerte und stellen keine rechtliche Beratung unsererseits dar.

    VG

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    Tel.: +49 511 - 999 791 70 | Web: https://www.enerspace.de

  • R4MR4M MemberComments: 2533 Received thanks: 398 edited January 17 Member since: April 2014

    Laut Händlerbund sollten dann in diesem Falle die Brutto-Preise zu sehen sein. Wir haben aktuell so einen Kunden-Shop der B2B und B2C gleichermaßen bedient - also mit Preisumschaltung und allen was dazu gehört. Da wir die Rechtstexte vom Händlerbund verwenden, kam es auch zu dieser Aussage. Ich selber bin aber kein Jurist!

  • enerSpaceenerSpace MemberComments: 165 Received thanks: 43 Member since: March 2017

    Moin,

    dazu gibt es aber auch schon einige Rechtssprechungen: https://www.it-recht-kanzlei.de/werbung-netto-preise-b2b.html

    Interessant welche Bedingungen aufegstellt werden:

    it-recht-kanzlei schrieb:

    Zur Abgrenzung der Ausrichtung der Werbung nannte der BGH in seiner Begründung folgende Kriterien

    Wenn also für jeden klar ist, dass sich das Angebot an Gewerbebetreibende richtet, sollte das anscheinend kein Problem darstellen:

    it-recht-kanzlei schrieb:

    Konkret hatte der Beklagte nach Ansicht des Gerichts schon versäumt, seine von vorneherein wegen der Allgemeinzugänglichkeit des Angebots auch an Letztverbraucher gerichtete Werbung durch klare, für den Verbraucher eindeutige und unmissverständliche Hinweise auf eine Ausrichtung ausschließlich an Gewerbetreibende zu beschränken. Die vom Beklagten dazu im Fließtext des Angebots platzierten kryptischen Formulierungen  „Preis Export-FCA“ und „Preis-Händler-Export-FCA“) waren hierfür jedenfalls ungeeignet.

    Dein Anwalt kann dir da aber bestimmt weiter helfen.

    VG

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