AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 Member since: March 23 edited May 21

Habe jetzt gut 4-6 Wochen mit SW bis 6.1.5 verbracht und einiges an Zeit investiert. Das Vorwärtskommen ist dabei mehr als mau und langsam tendenziell aussichtslos. Zu den mühsam geregelten Dingen kommen am laufenden Band neue hinzu.

Die Frage welche sich stellt:

a) hoffen und drann bleiben, oder

b) noch früh genug aussteigen, bevor es eine "never ending story" wird, quasi ein "Storytelling" der besonderen Art, welche die Welt nicht braucht !

Spekulative Ausssicht im Fall a:

* mit jedem Update sind alte Fehler mehr oder weniger behoben, mit Prinzip Hoffnung auf Anwenderseite im Bunde, dass die wirklich wichtigen  Dinge auch enthalten sind.

* neue Fehler kommen gleichzeitig hinzu, sodass sich das Karussel im Kreis dreht.... eben never end......

* neue, lang erwartete Funktionen kommen hinzu, diese zum %-Satz X wieder fehlerbehaftet, und sei es nur aufgrund von Wechselwirkungen mit erfoderlichen externen Entwicklungen (Neudeutsch: PlugIn. Nicht zu verwechseln mit dem Plaque an der Lippe, wenngleich... eine Schmerzenverursachung kann auch dabei nicht ausgeschlossen werden)

* nach vielleicht 5 Jahren oder so hat´s dann etwas weitestgehend brauchbares, was geölt läuft ohne zu krächzen, bis dahin werden die plus Arbeitstunden / ergo Kosten den Gewinn kleinerer Shops nachhaltig beeinflussen (in nur einer Richtung) oder den nachgehaltenen Stundensatz in eine Ecke bringen, wo´s feucht im Auge wird?

Wie seht ihr das, tendenziell a oder mehr b ?

11 Answers

  • NextMikeNextMike MemberComments: 2659 Received thanks: 417 Member since: December 2014

    Ich würde gar nicht in Shopsystemen denken, sondern im Nutzen.

    Quote
    Accepted Answer
  • davelanddaveland MemberComments: 38 Received thanks: 6 Member since: May 11

    Also ich bin auch kurz davor, meinen bestehenden Gambio nicht aufzugeben sondern auszubauen. Wollte eigentlich wechseln zu SW6, weil einige Funktionen echt klasse sind!!

    Aber das Thema Versandkosten ist ein großes und wichtiges. Und auch ich scheitere hierbei seit Tagen! Echt schade wie ich finde.

     

    Quote
    Accepted Answer
  • webdesign030webdesign030 MemberComments: 17 Received thanks: 4 edited May 21 Member since: April 3

    klar B

    Wir stehen gerade selbst vor der Entscheidung das Projekt zu beenden und ein anderes System zu verwenden.

    Das 6.2er Update ist eine große Wundertüte, wir verwenden zu dem noch Custom Products...

    eigentlich geht aktuell gar nichts mehr und wir hangeln uns von Bug zu Bug, die Motivation ist ziemlich im Keller

    und der Frust im Team ordentlich hoch.

     

    Das sich daran kurzfristig etwas ändern wird, ist meiner Meinung nach in Anbetracht der Vielzahl an Bugs und fehlenden Features,

    eher ungewiss.

     

    Grüße

    Quote
    Accepted Answer
  • RocketRocket MemberComments: 12 Received thanks: 1 edited May 21 Member since: May 2019

    wir haben hier auch mit euphorie auf shopware 6 gewartet und kunden dahingehend gepusht. was ist geblieben: ernüchterung. shopware 6 (oder aktuell 6.2) ist bestensfalls als alpha version zu betiteln. dahingehend mussten wir schon enorme umsatzverluste hinnehmen - nicht so einfach in diesen zeiten - also kurz: shopware 6 ist bisher ein reinfall. wir schwenken aktuell kunden um auf shopify oder optimieren deren vorhandene shops (xt:commerce, magento und co.) - kurz: wenn es unbedingt shopware sein soll, dann aktuell shopware 5 - vielleicht ist shopware 6.x.x.x.x irgendwann 2025 brauchbar (falls es bis dahin shopware noch gibt) - jedem der einen shop nicht nur als hobby oder entwicklungsumgebung betreibt ist sw5 zu empfehlen. allen anderen, die sich mit der thematik neu beschäftigen, eher auf sw5 oder konkurrrenzprodukte zu setzen.

    Quote
    Accepted Answer
  • BenjaminHaBenjaminHa MemberComments: 44 Received thanks: 9 edited May 21 Member since: November 2019

    Ich persönlich hatte nach 6.1.3 die Schnauze voll (nach mehreren Wochen Zeitverschwendung). Ich bin seitdem - fast - nur Beobachter! Das Features bei einem Neuaufbau fehlen und erst nach und nach reinkommen kann ich verstehen. Wo ich absolut kein Verständnis für habe ist die Menge an qualitativen Mängeln in Shopware 6.

    Wir entwickeln weiter mit Magento 2, was allerdings für das ein oder andere kleinere Projekt eigentlich Overkill ist. Aber mit Shopware verbrennt man einfach viel zu viel Zeit mit dem beheben vieler offensichtlicher Mängel (hier sollte man die eklatante Gefahr der Demotivation für das Team oder den einzelnen Entwickler nicht außer acht lassen). Eigentlich schade!

    Ich hab die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben das Shopware bei SW6 irgendwann die Kurve bekommt. Nur ich habe eben auch keine Lust meine Zeit mit einer unfertigen Beta zu verschwenden!

    Also ich mach das jetzt so das ich regelmäßig neue Versionen installiere wenn diese rauskommen. Und wenn es dann schon offensichtliche Probleme bei der Grundeinrichtung gibt - oder bekannte Bugs nicht behoben wurden - investiere ich max. 3 Stunden um diese zu lösen! Das hat bis jetzt immer dazu geführt das ich Shopware 6 wieder löschen musste!

    Quote
    Accepted Answer
  • MisengoMisengo MemberComments: 249 Received thanks: 35 Member since: December 2015

    Hier scheinen sich ja alle einig zu sein Grin

    Wenn du auf lange Sicht planst, bleib dabei. Shopify ist schön und gut, aber teilweise grottenlangsam und halt keine on premise Lösung. Der Rest ist genauso gut oder schlecht wie Shopware 5.

     Die eingesetzte Technology ist richtig, aber wie hier viele schon erwähnen, noch nicht optimiert. Ich finde das 6.2.0 Stable nun endlich in Richtung "production ready" geht, aber hier kommt es natürlich schwer auf den Usecase an.

    Scheint mir aber so, dass dein Frust Level so hoch ist, dass du eigentlich nur noch Bestätigung haben willst, aufzuhören. Empfehlungen kann ich dir hier nicht aussprechen da sowas wie Pluginliste (was sind Must haves), Features (Eigenentwicklung), Umsatz etc. fehlen.

     

    Quote
    Accepted Answer
  • ShapeAndShiftShapeAndShift MemberComments: 139 Received thanks: 28 edited May 22 Member since: February 2

    Meiner Ansicht nach ist Shopware 6 aktuell das beste Open Source System auf dem Markt. Technisch kann da meiner Ansicht nach nichts mithalten. Weder Magento, noch Shopify, Woocommerce oder sonst was.

    Sicherlich ist noch nicht alles perfekt, bedenkt aber bitte, dass es eine komplette Neuentwicklung ist, welche in die Zukunft geht. Es ist nichts einfach nur ein Update, sondern eben eine komplett neue Software. Sicherlich gibt es hier und da noch Dinge welche definitiv zu verbessern sind, aber das kommt mit der Zeit und mit Hilfe der Community.

    Shopware 6 macht schon sehr vieles sehr richtig.

    Shopify: Naja .. Shopify ist natürlich auf lange Sicht auch recht teuer mit den monatlichen Gebühren, + Zahlungsart Gebühren usw.

    Und dazu kommt, dass man praktisch sein gesamtes E-Commerce Business zu 100% an einen dritten Anbieter wie Shopify gibt, da eben kein Open Source. Das wäre für mich schon das absolute K.O Kriterium. Dazu haben die praktisch Zugriff auf alle Daten usw. Wenn die wollen können die mit einen Klick den Shop vom Netz nehmen. Haben sie ja teilweise bei Shops gemacht, welche zu hohe Preise angeboten haben bei Corona Masken usw. Ne Danke.

    Hatte mal damit gearbeitet und mir nur gedacht: WTF. ein Börsennotiertes Millionen Unternehmen, aber die bekommen es nicht einmal gebacken etwas wie Freitextfelder/Custom Types zu integrieren? Angry-Face

    Und Business Prozesse individuell mit Shopify abzubilden ist auch .. naja .. fürn Popo. Eben kein Open Source, nicht alle Freiheiten.

    Aber da hat jeder seine ganz eigene Meinung Wearing-Sunglasses

    Das Problem bei allen ist immer: Sowas interessiert alles den Kunde nicht. Das soll nur laufen. Könnte genauso gut ne Software aus dem 19. Jahrhundert sein so lange alles läuft Angry-Face
    Was dahinter steckt, was möglich ist usw. interessiert da viele gar nicht. Hauptsache es rennt. Und das ist eben aktuell bei einigen in Hinsicht auf Shopware 6 der Fall.

     

    Quote
    Accepted Answer
  • canetti2canetti2 MemberComments: 148 Received thanks: 16 edited May 22 Member since: April 2015

    Ich habe auch schon unzählige Arbeitstunden bei der Suche nach vermeintlichen eigenen Fehler an Shopware 6 verloren um dann irgendwann festzustellen, dass es gar nicht an mir, sondern an dem fehlerhaften System liegt. Das ist sehr frustrierend und extrem teuer, da Zeit bekanntlich Geld ist. Meine Taktik ist jetzt erstmal einen Shopware 6 Shop mit absoluten Grundfunktionalitäten zu erstellen. Ich werde auf alle "tollen Zusatzfeatures" verzichten und warten, wie es mit der Shopware 6 Entwicklung weiter geht. Ich kann auch nur davon abraten, Shopware 6 mit Agenturplugins aufzublähen. Denn bei jedem Update sind dann wieder zusätzliche Probleme vorprogrammiert.

    Alle, die auf "tolle Zusatzfeatures" nicht verzichten können / wollen, würde ich raten, nach Shopware-Alternativen zu schauen - der ein oder andere Name wurde ja schon genannt. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich aber nicht mehr mit einem Shopware 5 Shop starten. Showpare 5 mag zwar deutlich verlässlicher als Shopware 6 sein, aber letztlich ist es ein toter Gaul, den man reiten würde. Da helfen auch die Durchhalteparolen "Wir lieben Shopware 5" nicht wirklich weiter.

    Quote
    Accepted Answer
    Thanked by 1annaconta
  • annacontaannaconta MemberComments: 287 Received thanks: 23 Member since: February 13

    ich fahre die strategie von canetti2. ich habe 6.1.6 im einsatz und werde die nächste zeit auch kein update mehr installieren. das update von 6.1.5 auf 6.1.6 hat mich ein komplettes wochenende gekostet, um dann am montag festzustellen, dass doch alles funktioniert und warum es über das wochenende nicht funktioniert hat, wissen die götter. jedes update, auch bei den plugins, ist eine zitterpartie.

    jedoch habe ich mittlerweile so unglaublich viel zeit und auch geld in den shop investiert, dass ich jetzt nicht nochmal wechseln werde. aus kundensicht funktioniert der shop und so lange ich mich im backend irgendwie mit hilfskonstruktionen behelfen kann, ist das ok. bezüglich der versandkosten habe ich das schon bei ebay aufgegeben und arbeite daher mit einer pauschale. 

    Quote
    Accepted Answer
  • ITSEITSE MemberComments: 10 Received thanks: 4 Member since: March 2013

    Ich bereue den Umstieg auf SW6. Unser SW5 hatte ein Problem mit dem PayPal Plugin. Ließ sich nicht löschen, nicht deinstallieren, nicht updaten, gar nichts. Löschen der Einträge in der Datenbank brachten immer wieder Komplettausfälle des Systems. Exporte der Kunden und Bestellungen haben nicht funktioniert. Die Datenbank hatte wohl etwas wegbekommen. Die Backups des Hosters, "welche ganz sicher alles wieder herstellen Wink "  brachten seltsamerweise beim Zurückspielen auch keine Verbesserung.

    Nach einer Woche mit vergeblichen Versuchen zu reparieren, haben wir uns verleiten lassen, auf SW6 über die Migration zu wechseln.  Wir wollten und dürfen ja seit der Datenschutzverordnung, die Kundendaten nicht verlieren.

    Sitze jetzt seit einer Woche an den Varianten und muss jeder Variante ein Foto zuweisen. Ich vermisse die alten Funktionen aus SW5 wo vieles mit einem Klick ging, jetzt brauche ich 20 Klicks um an das gleiche Ziel zu kommen. Und die Zeit hat sich mindestens um das 6 fache erhöht. Schön, dass man Filter bei den Varianten zur Ansicht eingebaut hat. Doch was nutzt das, wenn ich auf die Variantendetailseite gehe, Daten oder ein Bild einfüge speichere und wieder zurückgehe, und der Filter wieder weg ist. Die Variante in einem neuen Tab öffnen geht ja nicht. Wieder 9 Klicks für die Filterung, über sortieren dann die nächste hoffentlich richtige Variante zum bearbeiten öffnen usw.....  Wir haben ca 2600 Varianten, das sind rechnerisch mind. 130 Stunden also ca. 16 Arbeitstage ohne Pausen nur um 4 Artikeln mit Varianten - Fotos zu versorgen. Kein Kunde zahlt mir diesen Aufwand.

    Mit der Hoffnung, das zum Update 6.2 eine Besserung auftritt, kommt es aber ganz schlimm. Eigenschaften zum Varianten generieren sind nur noch 10 sichtbar. Über das Suchfenster werden völlig durcheinder gewirbelte Brocken von allen möglichen Eigenschaften angezeigt. UNBRAUCHBAR. 

    Wie soll ich jetzt Varianten generieren?

    Wer kennt einen Weg, wie wir wieder auf SW 5 zurück können ohne die Kundendaten und Bestellungen zu verlieren?

    Ich will wieder weg aber auch das wird wohl nicht mehr funktionieren.

    Quote
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    Thanked by 2yodolphe AB_S
  • trixxtrixx MemberComments: 1203 Received thanks: 147 edited May 23 Member since: May 2014

    Ich für meinen Teil werde zunächst bei der 5er bleiben (müssen). Shopware 6 ist hübsch im Backend, das war´s dann aber auch. Produktiv einsetzbar mag andere Software sein, SW 6 definitiv nicht (außer vielleicht für das berühmt-berüchtigte Sockengeschäft). Was ich nicht verstehen kann, dass man SW 6 bewirbt als wäre es das non plus ultra, in der aktuellen Version definitiv nicht. Ja jetzt kann man wieder mit dem Argument kommen es ist ja eine komplett neue Software. SW 6 wird laut Wikipedia seit 2016 entwickelt. Wenn diese nun dennoch noch nicht ausgereift ist, in Ordnung, dann sollte sie aber auch nicht als solche beworben werden. Und ja auch ist sie in der Community Version kostenlos, aber läuft die Professional besser? Ich denke nicht, ist schließlich der selbe Core. Auch bedeutet dass nicht das Nutzer der Community Version kein Geld ausgeben, im Gegenteil in meinem 5er stecken, wie bei vielen anderen hier auch, zig Plugins für ein paar tausender. Man fängt eher mit der Community an und wächst und investiuert dann nach und nach. Ich wäre aber durchaus auch bereit monatlich zu zahlen für eine "funktionierende" Software bei der ich mich auf mein Geschäft konzenrieren kann. Mir tun die Leute Leid welche neu hinzugekommen sind, mit Shopware noch keine Erfahrung haben und dann auf das Marketing reinfallen und nun diverse Probleme mit ihre Shops haben. Ist doch klar dass man sich als neuer User die 6er installiert wenn diese doch als das neue Flagship beworben wird und allen voran als Stable.

    Die Technik mag ja auch toll und zukunftsweisend sein, mir ehrlich gesagt als Shopbetreiber aber erstmal relativ egal, für mich muss Sie funktionieren. Ich Lebe von meinem Geschäft, ich kann es mir nicht erlauben stundenlang als Laie auf Bug-Suche zu gehen und Tespilot für eine Software zu spielen. Nicht falsch verstehen, ich mag Shopware, bin nun auch schon seit der 4er dabei und für mich stellte sich eigentlich nicht die Frage ob ich migriere oder nicht, da gab es ein ganz klares JA! Aber was hier aktuell geboten wird, hat bereits bei mir dazu geführt dass ich mich umschaue was der Markt noch so zu bieten hat und die ein oder andere Testversion anderer System läuft bereits. Denn migrieren muss ich so oder so.

    Ich bin einfach momentan extrem unischer, da hier aktuell mehr als Stillstand herrscht, das ganze ist wirklich mehr als frustrierend. Man möchte weiter vorankommen, hat Pläne steckt aber nun erstmal fest. In die 5er werde ich mit Sichereit keinen müden Cent mehr stecken (zumal hier meine 5.4.5 auch einwandfrei läuft und Umsatz generiert) auf die 6er kann ich aber noch nicht migrieren da es an alle Ecken und kannten hackt, diverse Schnittstellen (Plugins) welche benötigt werden noch nicht für SW 6 freigegeben sind und das Teil von oben bis unten Bug versäucht ist und mitunter auch einfach viel zu umständlich. Wie bspw. hier schon erwähnt mit den Varianten und der Bildzuordnung. Ich habe ausschließlich Variantenartikel - Kleidung in mehreren Farben und Größen. Da wird ma ja raschelig jeder Variante einzeln das entsprechende Varianenbild zuzuordnen. Das ist doch völlig an der Realität vorbeiprogrammiert oder ich bin zu doof das ganze zu kapieren wie man es richtig machen soll. Da hier aber andere mit selben Problemen kämpfen gehe ich mal davon aus dass es so gewoll ist. Oder auch so Dinger wofür wir damals über Anlegen und Voten von Tickets kämpfen mussten, sind nun wieder drin. Bspw. su banale Sachen wie dass man beim wechseln der Seiten im Listing unten anstatt oben landet, der Kunde darf als bei Seitenwechsel erstmal nach oben scrollen. Das sind so Sachen wo ich mir denke was das soll, testet das niemand, so etwas muss doch sofort auffallen? Wo ist denn da die Usabillity? Ich werde das Gefühl nicht los dass hier das Hauptaugenmerk darauf gelegt wird was unter der Haube steckt, Nutzerfreundlichkeit ist erstmal zweitrangig. Nur was nützt die ganze tolle Technik, wenn dies nicht vernünftig performt und der Shop keinen Umsatz abwirft, weil Kunden Fehlermeldungen erhalten, die Usabillity vernachlässigt wird oder der Händler Miese macht, weil er keine Versandkosten hinterlegen kann (bin ich selbst noch nicht zu gekommen, das zu testen, ich hatte es gleich wieder aufgegeben als ich mitunter das Variantensystem ausprobiert hatte und lese hier meist nur noch mit da mi die Zeit Testpilot zu speilen einfach fehlt).

    Tja, aktuell bleibt erstmal nur abwarten und hoffen dass hier bald was passiert. Sonst bleibt einem wohl oder übel nichts anderes übrig als sich nach Alternativen umzuschauen, was irgendwie Schade wäre aber man muss eben schauen ob man das ganze nur als Hobby betreibt oder seine Brötchen damit verdienen muss.

    Quote
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  • NextMikeNextMike MemberComments: 2659 Received thanks: 417 Member since: December 2014

    Betreibst Du den Webshop als Hobby oder um damit Produkte online anzubieten?

  • AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 Member since: March 23

    Betreibst Du den Webshop als Hobby oder um damit Produkte online anzubieten?

    Als Hobby gibt´s bessere Beschäftigungen. Verstehe die Frage nicht ganz im Zusammenhang mit dem Anliegen

  • NextMikeNextMike MemberComments: 2659 Received thanks: 417 Member since: December 2014

    Als Hobby würde ich SW6 nehmen. Für das andere SW5.

  • AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 Member since: March 23

    Als Hobby würde ich SW6 nehmen. Für das andere SW5.

    OK, klares Voting kontra SW6.

    In Kombi mit der Hoffnung, dass in ein paar Jahren SW6 auf dem Stand von jetzt 5 ist, und die erf. Migration (weil 5 Auslaufmodell) in allen / vielen Teilen dann klappt ?

     

  • NextMikeNextMike MemberComments: 2659 Received thanks: 417 Member since: December 2014

    Ich würde gar nicht in Shopsystemen denken, sondern im Nutzen.

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  • davelanddaveland MemberComments: 38 Received thanks: 6 Member since: May 11

    Also ich bin auch kurz davor, meinen bestehenden Gambio nicht aufzugeben sondern auszubauen. Wollte eigentlich wechseln zu SW6, weil einige Funktionen echt klasse sind!!

    Aber das Thema Versandkosten ist ein großes und wichtiges. Und auch ich scheitere hierbei seit Tagen! Echt schade wie ich finde.

     

    Quote
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  • webdesign030webdesign030 MemberComments: 17 Received thanks: 4 edited May 21 Member since: April 3

    klar B

    Wir stehen gerade selbst vor der Entscheidung das Projekt zu beenden und ein anderes System zu verwenden.

    Das 6.2er Update ist eine große Wundertüte, wir verwenden zu dem noch Custom Products...

    eigentlich geht aktuell gar nichts mehr und wir hangeln uns von Bug zu Bug, die Motivation ist ziemlich im Keller

    und der Frust im Team ordentlich hoch.

     

    Das sich daran kurzfristig etwas ändern wird, ist meiner Meinung nach in Anbetracht der Vielzahl an Bugs und fehlenden Features,

    eher ungewiss.

     

    Grüße

    Quote
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  • RocketRocket MemberComments: 12 Received thanks: 1 edited May 21 Member since: May 2019

    wir haben hier auch mit euphorie auf shopware 6 gewartet und kunden dahingehend gepusht. was ist geblieben: ernüchterung. shopware 6 (oder aktuell 6.2) ist bestensfalls als alpha version zu betiteln. dahingehend mussten wir schon enorme umsatzverluste hinnehmen - nicht so einfach in diesen zeiten - also kurz: shopware 6 ist bisher ein reinfall. wir schwenken aktuell kunden um auf shopify oder optimieren deren vorhandene shops (xt:commerce, magento und co.) - kurz: wenn es unbedingt shopware sein soll, dann aktuell shopware 5 - vielleicht ist shopware 6.x.x.x.x irgendwann 2025 brauchbar (falls es bis dahin shopware noch gibt) - jedem der einen shop nicht nur als hobby oder entwicklungsumgebung betreibt ist sw5 zu empfehlen. allen anderen, die sich mit der thematik neu beschäftigen, eher auf sw5 oder konkurrrenzprodukte zu setzen.

    Quote
    Accepted Answer
  • BenjaminHaBenjaminHa MemberComments: 44 Received thanks: 9 edited May 21 Member since: November 2019

    Ich persönlich hatte nach 6.1.3 die Schnauze voll (nach mehreren Wochen Zeitverschwendung). Ich bin seitdem - fast - nur Beobachter! Das Features bei einem Neuaufbau fehlen und erst nach und nach reinkommen kann ich verstehen. Wo ich absolut kein Verständnis für habe ist die Menge an qualitativen Mängeln in Shopware 6.

    Wir entwickeln weiter mit Magento 2, was allerdings für das ein oder andere kleinere Projekt eigentlich Overkill ist. Aber mit Shopware verbrennt man einfach viel zu viel Zeit mit dem beheben vieler offensichtlicher Mängel (hier sollte man die eklatante Gefahr der Demotivation für das Team oder den einzelnen Entwickler nicht außer acht lassen). Eigentlich schade!

    Ich hab die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben das Shopware bei SW6 irgendwann die Kurve bekommt. Nur ich habe eben auch keine Lust meine Zeit mit einer unfertigen Beta zu verschwenden!

    Also ich mach das jetzt so das ich regelmäßig neue Versionen installiere wenn diese rauskommen. Und wenn es dann schon offensichtliche Probleme bei der Grundeinrichtung gibt - oder bekannte Bugs nicht behoben wurden - investiere ich max. 3 Stunden um diese zu lösen! Das hat bis jetzt immer dazu geführt das ich Shopware 6 wieder löschen musste!

    Quote
    Accepted Answer
  • MisengoMisengo MemberComments: 249 Received thanks: 35 Member since: December 2015

    Hier scheinen sich ja alle einig zu sein Grin

    Wenn du auf lange Sicht planst, bleib dabei. Shopify ist schön und gut, aber teilweise grottenlangsam und halt keine on premise Lösung. Der Rest ist genauso gut oder schlecht wie Shopware 5.

     Die eingesetzte Technology ist richtig, aber wie hier viele schon erwähnen, noch nicht optimiert. Ich finde das 6.2.0 Stable nun endlich in Richtung "production ready" geht, aber hier kommt es natürlich schwer auf den Usecase an.

    Scheint mir aber so, dass dein Frust Level so hoch ist, dass du eigentlich nur noch Bestätigung haben willst, aufzuhören. Empfehlungen kann ich dir hier nicht aussprechen da sowas wie Pluginliste (was sind Must haves), Features (Eigenentwicklung), Umsatz etc. fehlen.

     

    Quote
    Accepted Answer
  • ShapeAndShiftShapeAndShift MemberComments: 139 Received thanks: 28 edited May 22 Member since: February 2

    Meiner Ansicht nach ist Shopware 6 aktuell das beste Open Source System auf dem Markt. Technisch kann da meiner Ansicht nach nichts mithalten. Weder Magento, noch Shopify, Woocommerce oder sonst was.

    Sicherlich ist noch nicht alles perfekt, bedenkt aber bitte, dass es eine komplette Neuentwicklung ist, welche in die Zukunft geht. Es ist nichts einfach nur ein Update, sondern eben eine komplett neue Software. Sicherlich gibt es hier und da noch Dinge welche definitiv zu verbessern sind, aber das kommt mit der Zeit und mit Hilfe der Community.

    Shopware 6 macht schon sehr vieles sehr richtig.

    Shopify: Naja .. Shopify ist natürlich auf lange Sicht auch recht teuer mit den monatlichen Gebühren, + Zahlungsart Gebühren usw.

    Und dazu kommt, dass man praktisch sein gesamtes E-Commerce Business zu 100% an einen dritten Anbieter wie Shopify gibt, da eben kein Open Source. Das wäre für mich schon das absolute K.O Kriterium. Dazu haben die praktisch Zugriff auf alle Daten usw. Wenn die wollen können die mit einen Klick den Shop vom Netz nehmen. Haben sie ja teilweise bei Shops gemacht, welche zu hohe Preise angeboten haben bei Corona Masken usw. Ne Danke.

    Hatte mal damit gearbeitet und mir nur gedacht: WTF. ein Börsennotiertes Millionen Unternehmen, aber die bekommen es nicht einmal gebacken etwas wie Freitextfelder/Custom Types zu integrieren? Angry-Face

    Und Business Prozesse individuell mit Shopify abzubilden ist auch .. naja .. fürn Popo. Eben kein Open Source, nicht alle Freiheiten.

    Aber da hat jeder seine ganz eigene Meinung Wearing-Sunglasses

    Das Problem bei allen ist immer: Sowas interessiert alles den Kunde nicht. Das soll nur laufen. Könnte genauso gut ne Software aus dem 19. Jahrhundert sein so lange alles läuft Angry-Face
    Was dahinter steckt, was möglich ist usw. interessiert da viele gar nicht. Hauptsache es rennt. Und das ist eben aktuell bei einigen in Hinsicht auf Shopware 6 der Fall.

     

    Quote
    Accepted Answer
  • canetti2canetti2 MemberComments: 148 Received thanks: 16 edited May 22 Member since: April 2015

    Ich habe auch schon unzählige Arbeitstunden bei der Suche nach vermeintlichen eigenen Fehler an Shopware 6 verloren um dann irgendwann festzustellen, dass es gar nicht an mir, sondern an dem fehlerhaften System liegt. Das ist sehr frustrierend und extrem teuer, da Zeit bekanntlich Geld ist. Meine Taktik ist jetzt erstmal einen Shopware 6 Shop mit absoluten Grundfunktionalitäten zu erstellen. Ich werde auf alle "tollen Zusatzfeatures" verzichten und warten, wie es mit der Shopware 6 Entwicklung weiter geht. Ich kann auch nur davon abraten, Shopware 6 mit Agenturplugins aufzublähen. Denn bei jedem Update sind dann wieder zusätzliche Probleme vorprogrammiert.

    Alle, die auf "tolle Zusatzfeatures" nicht verzichten können / wollen, würde ich raten, nach Shopware-Alternativen zu schauen - der ein oder andere Name wurde ja schon genannt. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich aber nicht mehr mit einem Shopware 5 Shop starten. Showpare 5 mag zwar deutlich verlässlicher als Shopware 6 sein, aber letztlich ist es ein toter Gaul, den man reiten würde. Da helfen auch die Durchhalteparolen "Wir lieben Shopware 5" nicht wirklich weiter.

    Quote
    Accepted Answer
    Thanked by 1annaconta
  • AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 edited May 22 Member since: March 23

    Danke an alle bisher für die Infos und Meinungen. Mal schauen wie es sich entwickelt in dem "Quasivoting".

    Ich nehme mal an, dass es letztlich auch eine Frage der indiv. Zeit ist. Wer noch warten kann und es als langfristiges Vorhaben auf dem Schirm hat, wird ab 6.x.x. vielleicht für seine Zwecke gut damit fahren können. Nicht 100%ig, ist klar, das gibt´s leider nicht in der IT und wird immer ein Wunsch bleiben.

    Mit einer Minimalversion an den Start zu gehen und auf den ganzen Komfort an Möglichkeiten (wenn sie denn da sind und funktionieren) zu verzichten, ist eine Option. Nur muss dazu zwingend das Nötigste wirklich, ohne wenn und aber, funktionieren.

    Wenn ich aufgrund nicht ausreichend vorhandenen Funktionen oder Fehlfunktionen im Versandkostentool meine Kalkulationsstrategie an ein Shopsystem anpassen muss ist das schon speziell. Das sind Basics die bereits bei 6.1.0 flupen sollten.

  • annacontaannaconta MemberComments: 287 Received thanks: 23 Member since: February 13

    ich fahre die strategie von canetti2. ich habe 6.1.6 im einsatz und werde die nächste zeit auch kein update mehr installieren. das update von 6.1.5 auf 6.1.6 hat mich ein komplettes wochenende gekostet, um dann am montag festzustellen, dass doch alles funktioniert und warum es über das wochenende nicht funktioniert hat, wissen die götter. jedes update, auch bei den plugins, ist eine zitterpartie.

    jedoch habe ich mittlerweile so unglaublich viel zeit und auch geld in den shop investiert, dass ich jetzt nicht nochmal wechseln werde. aus kundensicht funktioniert der shop und so lange ich mich im backend irgendwie mit hilfskonstruktionen behelfen kann, ist das ok. bezüglich der versandkosten habe ich das schon bei ebay aufgegeben und arbeite daher mit einer pauschale. 

    Quote
    Accepted Answer
  • annacontaannaconta MemberComments: 287 Received thanks: 23 Member since: February 13

    ich sehe auch gerade, dass pickware und der dhl adapter noch nicht kompatibel mit 6.2. ist. also noch ein grund, bei 6.1.6 zu bleiben

  • MisengoMisengo MemberComments: 249 Received thanks: 35 Member since: December 2015

    Wir werden auf jeden Fall noch vor dem Livegang auf 6.2 von 6.1.5 switchen, da so viele Bugs (IE11 etc.) gefixt wurden. Muss man immer von Fall zu Fall abwägen. Denke so eine Umfrage ist ohne Context der einzelnen Teilnehmer sinnfrei.

    Thanked by 1ShapeAndShift
  • JoernBerndJoernBernd MemberComments: 78 Received thanks: 2 edited May 22 Member since: January 2013

    Ich lese hier was von "Bugs" und "Problemen". Könnten "Bugs" oder "Probleme" mal konkret benannt werden? Möglicherweise gibt es ja eine Lösung. Wink

    Grundsätzlicher Tipp: Bevor man einen Shop mit Shopware aufsetzt (egal ob 5 oder 6), sollte man die Anforderungsliste mit dem Leistungsumfang von Shopware abgleichen.

  • AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 edited May 22 Member since: March 23

    Ich lese hier was von "Bugs" und "Problemen". Könnten "Bugs" oder "Probleme" mal konkret benannt werden? Möglicherweise gibt es ja eine Lösung. Wink

    Grundsätzlicher Tipp: Bevor man einen Shop mit Shopware aufsetzt (egal ob 5 oder 6), sollte man die Anforderungsliste mit dem Leistungsumfang von Shopware abgleichen.

    Die Liste wäre allein von den bisher Beteiligten an diesem Beitrag sicher ellen lang. Die Bugs und Probleme sind ja auch in allen Bereichen betreffend im Forum im Detail nachlesbar. Das müssen hier wir nicht unbedingt wiederholen.

    Aber löblich dein Einsatzwille sich mit Details zu beschäftigen und zu helfen, dafür ein Danke.

  • soppi2304soppi2304 MemberComments: 2 Received thanks: 0 Member since: May 22

    Der für mich wichtigste Punkt der immer noch nicht richtig funktioniert sind die Versandkosten nach Gewicht. Ich habe keine Möglichkeit mit genauen Gewichten zu arbeiten. Die Abstufung im Rulebuilder geht zB bis 4.9 kg und die nächste beginnt dann bei 5.9 kg. Wenn da der Rulebuilder funktionieren würde, auch gerade was die diversen VK Kombinationen betrifft, wäre das schon mal ein Anfang. Über vieles andere könnte ich erstmal hinwegsehen. Aber so warte ich immer auf die nächste Version und hoffe. Wenn ich das richtig gelesen habe wird seit 2016 an SW6 programmiert. Da sollten Grundfunktionen des Vorläufers in der ersten veröffentlichten Version ( selbst EA) enthalten sein und nicht erst mehr als ein Jahr später auf dem Schirm auftauchen. Und für einen Online-Shop gehört imho der Versand und die Gestaltung der VK an Prio 1.

  • davelanddaveland MemberComments: 38 Received thanks: 6 Member since: May 11

    Grundsätzlicher Tipp: Bevor man einen Shop mit Shopware aufsetzt (egal ob 5 oder 6), sollte man die Anforderungsliste mit dem Leistungsumfang von Shopware abgleichen.

    Du scheinst hier das eine und das andere falsch zu verstehen. Natürlich macht man das. Was ich aber ganz bestimmt nicht mache, wenn ein System als Onlineshop angeboten wird, nachzusehen, ob denn dieser Shop mit Versandkosten umgehen kann, hallo?

    Das sind grundlegende Dinge die ein Onlineshop sofort von Beginn an inklusive haben muss! Da gibt es kein drumherum! Und wenn man so wie ich, zuerst beginnt mit der Artikeleinpflege und diversen anderen Dingen, und sich dann als Abschluß an die Versandkosten macht, und plötzlich merkt, das das überhaupt nicht gut zu funktionieren scheint, dann passt wohl was nicht.

    Nur was ich nicht ganz verstehe, es muss ja funktionieren, bei andern Shops scheint das ja zu klappen. Also woran liegt das? Muss ich mir jetzt eine Agentur suchen, die mir die Hunderter nur so aus der Tasche zieht? Nein, das kann ich nicht und das will ich nicht.

    Ich beginne gerade etwas aufzubauen, da macht es wenig Sinn (für mich zumindest), Tausende von Euros in etwas zu stecken, wo ich nicht weiß wie es sich entwickelt.

    Und wenn es mal der Brummer wird, dann muss ich ohnehin investieren.

    Thanked by 1AB_S
  • AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 Member since: March 23

    Grundsätzlicher Tipp: Bevor man einen Shop mit Shopware aufsetzt (egal ob 5 oder 6), sollte man die Anforderungsliste mit dem Leistungsumfang von Shopware abgleichen.

    Du scheinst hier das eine und das andere falsch zu verstehen. Natürlich macht man das. Was ich aber ganz bestimmt nicht mache, wenn ein System als Onlineshop angeboten wird, nachzusehen, ob denn dieser Shop mit Versandkosten umgehen kann, hallo?

    Das sind grundlegende Dinge die ein Onlineshop sofort von Beginn an inklusive haben muss! Da gibt es kein drumherum! Und wenn man so wie ich, zuerst beginnt mit der Artikeleinpflege und diversen anderen Dingen, und sich dann als Abschluß an die Versandkosten macht, und plötzlich merkt, das das überhaupt nicht gut zu funktionieren scheint, dann passt wohl was nicht.

    Nur was ich nicht ganz verstehe, es muss ja funktionieren, bei andern Shops scheint das ja zu klappen. Also woran liegt das? Muss ich mir jetzt eine Agentur suchen, die mir die Hunderter nur so aus der Tasche zieht? Nein, das kann ich nicht und das will ich nicht.

    Ich beginne gerade etwas aufzubauen, da macht es wenig Sinn (für mich zumindest), Tausende von Euros in etwas zu stecken, wo ich nicht weiß wie es sich entwickelt.

    Und wenn es mal der Brummer wird, dann muss ich ohnehin investieren.

    Hallo,

    betreffend Versandkosten sehe ich das genauso, und sicherlich 99% aller weiteren Anwender ebenso. Verstehe ich auch nicht warum dieser Bereich noch unterentwickelt ist. (zumindest bis 6.1.5, konnte Nachfolger noch nicht testen) 

    Auch deine beschriebene Reihenfolge dürften vielen bekannt vorkommen, bin ich selbst nicht anders angegangen, ausser die Basisseitenpflege mit dem üblichen vorab. Nun, nach erstmal überschauberen rund 10 Artikel habe ich die Artikeleinpflege komplett gestoppt, auch schon rein zwangsläufig, da so einiges an Baustellen aufgekommen ist.

    Ich warte jetzt erstmal ab, was sich an dem Versandbereich tut, bevor auch nur ein weiterer Artikel reinkommt. Ich habe da vermutlich auch, Art bedingt, höhere Ansprüche, weil meine Artikel ziemlich different sind. Von fast wertlos bis 4-stellig, von leicht bis schwer, von Mini im Standardkarton bis XXL Palette (oder darüber). Paketdienst bis Spedition, Standard bis Express, nicht nur BRD (Ust-ID, Mwst Thema), die Inselbewohner sollen auch nicht zu kurz kommen (ich aber auch nicht, keine Lust ein 20,- Artikel mit 12,- Inselversandkosten zu bezuschussen). Zu guter letzt auch Abholoption.

    Versuch das mal mit jetzigen Toolstand abzubilden, ohne permanente Unter- oder Überzahlung.

  • ITSEITSE MemberComments: 10 Received thanks: 4 Member since: March 2013

    Ich bereue den Umstieg auf SW6. Unser SW5 hatte ein Problem mit dem PayPal Plugin. Ließ sich nicht löschen, nicht deinstallieren, nicht updaten, gar nichts. Löschen der Einträge in der Datenbank brachten immer wieder Komplettausfälle des Systems. Exporte der Kunden und Bestellungen haben nicht funktioniert. Die Datenbank hatte wohl etwas wegbekommen. Die Backups des Hosters, "welche ganz sicher alles wieder herstellen Wink "  brachten seltsamerweise beim Zurückspielen auch keine Verbesserung.

    Nach einer Woche mit vergeblichen Versuchen zu reparieren, haben wir uns verleiten lassen, auf SW6 über die Migration zu wechseln.  Wir wollten und dürfen ja seit der Datenschutzverordnung, die Kundendaten nicht verlieren.

    Sitze jetzt seit einer Woche an den Varianten und muss jeder Variante ein Foto zuweisen. Ich vermisse die alten Funktionen aus SW5 wo vieles mit einem Klick ging, jetzt brauche ich 20 Klicks um an das gleiche Ziel zu kommen. Und die Zeit hat sich mindestens um das 6 fache erhöht. Schön, dass man Filter bei den Varianten zur Ansicht eingebaut hat. Doch was nutzt das, wenn ich auf die Variantendetailseite gehe, Daten oder ein Bild einfüge speichere und wieder zurückgehe, und der Filter wieder weg ist. Die Variante in einem neuen Tab öffnen geht ja nicht. Wieder 9 Klicks für die Filterung, über sortieren dann die nächste hoffentlich richtige Variante zum bearbeiten öffnen usw.....  Wir haben ca 2600 Varianten, das sind rechnerisch mind. 130 Stunden also ca. 16 Arbeitstage ohne Pausen nur um 4 Artikeln mit Varianten - Fotos zu versorgen. Kein Kunde zahlt mir diesen Aufwand.

    Mit der Hoffnung, das zum Update 6.2 eine Besserung auftritt, kommt es aber ganz schlimm. Eigenschaften zum Varianten generieren sind nur noch 10 sichtbar. Über das Suchfenster werden völlig durcheinder gewirbelte Brocken von allen möglichen Eigenschaften angezeigt. UNBRAUCHBAR. 

    Wie soll ich jetzt Varianten generieren?

    Wer kennt einen Weg, wie wir wieder auf SW 5 zurück können ohne die Kundendaten und Bestellungen zu verlieren?

    Ich will wieder weg aber auch das wird wohl nicht mehr funktionieren.

    Quote
    Accepted Answer
    Thanked by 2yodolphe AB_S
  • NextMikeNextMike MemberComments: 2659 Received thanks: 417 Member since: December 2014

    @ITSE‍ hast Du schon Bestellungen in SW6 generieren können? Ansonsten geh doch auf den Backup zurück. 

  • AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 Member since: March 23

    Ich bereue den Umstieg auf SW6. Unser SW5 hatte ein Problem mit dem PayPal Plugin. Ließ sich nicht löschen, nicht deinstallieren, nicht updaten, gar nichts. Löschen der Einträge in der Datenbank brachten immer wieder Komplettausfälle des Systems. Exporte der Kunden und Bestellungen haben nicht funktioniert. Die Datenbank hatte wohl etwas wegbekommen. Die Backups des Hosters, "welche ganz sicher alles wieder herstellen Wink "  brachten seltsamerweise beim Zurückspielen auch keine Verbesserung.

    Nach einer Woche mit vergeblichen Versuchen zu reparieren, haben wir uns verleiten lassen, auf SW6 über die Migration zu wechseln.  Wir wollten und dürfen ja seit der Datenschutzverordnung, die Kundendaten nicht verlieren.

    Sitze jetzt seit einer Woche an den Varianten und muss jeder Variante ein Foto zuweisen. Ich vermisse die alten Funktionen aus SW5 wo vieles mit einem Klick ging, jetzt brauche ich 20 Klicks um an das gleiche Ziel zu kommen. Und die Zeit hat sich mindestens um das 6 fache erhöht. Schön, dass man Filter bei den Varianten zur Ansicht eingebaut hat. Doch was nutzt das, wenn ich auf die Variantendetailseite gehe, Daten oder ein Bild einfüge speichere und wieder zurückgehe, und der Filter wieder weg ist. Die Variante in einem neuen Tab öffnen geht ja nicht. Wieder 9 Klicks für die Filterung, über sortieren dann die nächste hoffentlich richtige Variante zum bearbeiten öffnen usw.....  Wir haben ca 2600 Varianten, das sind rechnerisch mind. 130 Stunden also ca. 16 Arbeitstage ohne Pausen nur um 4 Artikeln mit Varianten - Fotos zu versorgen. Kein Kunde zahlt mir diesen Aufwand.

    Mit der Hoffnung, das zum Update 6.2 eine Besserung auftritt, kommt es aber ganz schlimm. Eigenschaften zum Varianten generieren sind nur noch 10 sichtbar. Über das Suchfenster werden völlig durcheinder gewirbelte Brocken von allen möglichen Eigenschaften angezeigt. UNBRAUCHBAR. 

    Wie soll ich jetzt Varianten generieren?

    Wer kennt einen Weg, wie wir wieder auf SW 5 zurück können ohne die Kundendaten und Bestellungen zu verlieren?

    Ich will wieder weg aber auch das wird wohl nicht mehr funktionieren.

    Zitat: Die Datenbank hatte wohl etwas wegbekommen. Die Backups des Hosters, "welche ganz sicher alles wieder herstellen Wink "  brachten seltsamerweise beim Zurückspielen auch keine Verbesserung.

     Übel ! Schon mal drann gedacht: Insofern die Beweislage klar ist (das Kernproblem) könnten Stundennachweise helfen, diese dem Provider in Rechnung stellen. 

  • AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 Member since: March 23

    @ITSE

    Da fragt man sich wieso die SW5 Paypal Sache dort, so wie es nach deiner Erfahrung aussieht, in Stein gemeisselt ist? (in SW6 auch der Fall, wäre die nächste Frage). Paypal ist ja nichts weiter als ein Zahlungskanal wie auch sonstige, wenn gleich auch einer mit arg monopolistischen Zügen.

    Insofern es da final keine Eingriffsmöglichkeiten bei SW gibt, das raus zubekommen, könnte man auf die Idee kommen, gewisse Beteiligungen zu vermuten.

  • EikeBrandtWarnekeEikeBrandtWarneke ModeratorComments: 2922 Received thanks: 662 Member since: June 2013

    Leute bitte - es gibt aktuell genügend bekloppte Verschwörungstheorien. Da müsst ihr nicht auch noch im Forum damit anfangen.

    Ich frage mich nur, warum man mit einem offensichtlich kaputten System ein Shopware 6 Update macht und sich dann wundert, dass es nicht fehlerfrei läuft. Zudem ist das Paypal Plugin mit Sicherheit nicht die Ursache für deine Probleme - sonst wärst du nicht der einzige, der davon berichtet.

    Eine "Zurück-Migration" gibt es in jedem Fall nicht. Hier wird man mit Backups arbeiten müssen.

    Viele Grüße

  • AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 edited May 23 Member since: March 23

    Wie gesagt "Idee" nicht Behauptung!

    Ist es den tatsächlich der Fall, dass Paypal mit SW5 verschweißt ist, oder ist das eine pers. Anwender bezogene Sache / Sicht. Nicht jeder möchte ja Paypal in seinem Shop haben

     

    Nachtrag:

    Definition Beteiligung = duchaus üblicher geschäftlicher Vorgang. Nicht zwingend Vorgang mit verschwörerischem HIntergund

  • trixxtrixx MemberComments: 1203 Received thanks: 147 edited May 23 Member since: May 2014

    Ich für meinen Teil werde zunächst bei der 5er bleiben (müssen). Shopware 6 ist hübsch im Backend, das war´s dann aber auch. Produktiv einsetzbar mag andere Software sein, SW 6 definitiv nicht (außer vielleicht für das berühmt-berüchtigte Sockengeschäft). Was ich nicht verstehen kann, dass man SW 6 bewirbt als wäre es das non plus ultra, in der aktuellen Version definitiv nicht. Ja jetzt kann man wieder mit dem Argument kommen es ist ja eine komplett neue Software. SW 6 wird laut Wikipedia seit 2016 entwickelt. Wenn diese nun dennoch noch nicht ausgereift ist, in Ordnung, dann sollte sie aber auch nicht als solche beworben werden. Und ja auch ist sie in der Community Version kostenlos, aber läuft die Professional besser? Ich denke nicht, ist schließlich der selbe Core. Auch bedeutet dass nicht das Nutzer der Community Version kein Geld ausgeben, im Gegenteil in meinem 5er stecken, wie bei vielen anderen hier auch, zig Plugins für ein paar tausender. Man fängt eher mit der Community an und wächst und investiuert dann nach und nach. Ich wäre aber durchaus auch bereit monatlich zu zahlen für eine "funktionierende" Software bei der ich mich auf mein Geschäft konzenrieren kann. Mir tun die Leute Leid welche neu hinzugekommen sind, mit Shopware noch keine Erfahrung haben und dann auf das Marketing reinfallen und nun diverse Probleme mit ihre Shops haben. Ist doch klar dass man sich als neuer User die 6er installiert wenn diese doch als das neue Flagship beworben wird und allen voran als Stable.

    Die Technik mag ja auch toll und zukunftsweisend sein, mir ehrlich gesagt als Shopbetreiber aber erstmal relativ egal, für mich muss Sie funktionieren. Ich Lebe von meinem Geschäft, ich kann es mir nicht erlauben stundenlang als Laie auf Bug-Suche zu gehen und Tespilot für eine Software zu spielen. Nicht falsch verstehen, ich mag Shopware, bin nun auch schon seit der 4er dabei und für mich stellte sich eigentlich nicht die Frage ob ich migriere oder nicht, da gab es ein ganz klares JA! Aber was hier aktuell geboten wird, hat bereits bei mir dazu geführt dass ich mich umschaue was der Markt noch so zu bieten hat und die ein oder andere Testversion anderer System läuft bereits. Denn migrieren muss ich so oder so.

    Ich bin einfach momentan extrem unischer, da hier aktuell mehr als Stillstand herrscht, das ganze ist wirklich mehr als frustrierend. Man möchte weiter vorankommen, hat Pläne steckt aber nun erstmal fest. In die 5er werde ich mit Sichereit keinen müden Cent mehr stecken (zumal hier meine 5.4.5 auch einwandfrei läuft und Umsatz generiert) auf die 6er kann ich aber noch nicht migrieren da es an alle Ecken und kannten hackt, diverse Schnittstellen (Plugins) welche benötigt werden noch nicht für SW 6 freigegeben sind und das Teil von oben bis unten Bug versäucht ist und mitunter auch einfach viel zu umständlich. Wie bspw. hier schon erwähnt mit den Varianten und der Bildzuordnung. Ich habe ausschließlich Variantenartikel - Kleidung in mehreren Farben und Größen. Da wird ma ja raschelig jeder Variante einzeln das entsprechende Varianenbild zuzuordnen. Das ist doch völlig an der Realität vorbeiprogrammiert oder ich bin zu doof das ganze zu kapieren wie man es richtig machen soll. Da hier aber andere mit selben Problemen kämpfen gehe ich mal davon aus dass es so gewoll ist. Oder auch so Dinger wofür wir damals über Anlegen und Voten von Tickets kämpfen mussten, sind nun wieder drin. Bspw. su banale Sachen wie dass man beim wechseln der Seiten im Listing unten anstatt oben landet, der Kunde darf als bei Seitenwechsel erstmal nach oben scrollen. Das sind so Sachen wo ich mir denke was das soll, testet das niemand, so etwas muss doch sofort auffallen? Wo ist denn da die Usabillity? Ich werde das Gefühl nicht los dass hier das Hauptaugenmerk darauf gelegt wird was unter der Haube steckt, Nutzerfreundlichkeit ist erstmal zweitrangig. Nur was nützt die ganze tolle Technik, wenn dies nicht vernünftig performt und der Shop keinen Umsatz abwirft, weil Kunden Fehlermeldungen erhalten, die Usabillity vernachlässigt wird oder der Händler Miese macht, weil er keine Versandkosten hinterlegen kann (bin ich selbst noch nicht zu gekommen, das zu testen, ich hatte es gleich wieder aufgegeben als ich mitunter das Variantensystem ausprobiert hatte und lese hier meist nur noch mit da mi die Zeit Testpilot zu speilen einfach fehlt).

    Tja, aktuell bleibt erstmal nur abwarten und hoffen dass hier bald was passiert. Sonst bleibt einem wohl oder übel nichts anderes übrig als sich nach Alternativen umzuschauen, was irgendwie Schade wäre aber man muss eben schauen ob man das ganze nur als Hobby betreibt oder seine Brötchen damit verdienen muss.

    Quote
    Accepted Answer
  • AB_SAB_S MemberComments: 157 Received thanks: 7 edited May 23 Member since: March 23

    @trixx

    Zitat: Bspw. su banale Sachen wie dass man beim wechseln der Seiten im Listing unten anstatt oben landet, der Kunde darf als bei Seitenwechsel erstmal nach oben scrollen. Das sind so Sachen wo ich mir denke was das soll, testet das niemand, so etwas muss doch sofort auffallen? 

    Lt. Google nutzen mittlerweile mehr als die Hälfte bei der Suche ein Mobilgerät (bis zu 60% bei BtB Suche, BtC dürfte noch höher liegen). Dabei spielt ein Tablett null Rolle. Das macht dann besonders Spass auf so einem albernen Minischirm eine Handys rumzurollen (hoffentlich ist dann ein Up Pfeil da). Gruß an´s Handgelenk. Die Chiropraktiker / Orthopäden oder so  wird´s freuen, der neue Boden im Toskanahäuschen ist in Sichtweite ;-)

    Themenwechsel:

    dank an Corona, alles auf halbe Kraft, da bleibt Zeit den "Testpilot" zu machen. Unter normalen Umständen wäre das ein NoGo

    Thanked by 1munter1506
  • trixxtrixx MemberComments: 1203 Received thanks: 147 Member since: May 2014

    @AB_S

     

    Ja korrekt, die meisten kommen tatsächlich über Mobile Endgeräte. Es sind so oft diese "Klenigkeiten" bei Shopware die einen Verzweifeln lassen.

    Da sieht man mal wie die aktuelle Lage aussieht. Bei mir ist das Geschäft explodiert, das ist schlimmer als Weihnachten hier. Das ging sowit dass ein Vertiebskanal kurzzeitig geschlossen werden musste, damit dort keine Bestellungen mehr eingehen, komplett abgesoffen. Aktuell erstmal wider alles aufgearbeitet. Irgendwie gibt es aktuell nur das eine (es läuft) oder das andere (es läuft nicht), komische Zeit.

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